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LOK Report – News von Donnerstag, 20.04.17

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report
Allianz pro Schiene/EVG: Wandel im Berufsbild der Lokführer
Absatzlinie
Zeitplan für Fehmarnbelt-Tunnel

Absatzlinie
Gute Ergebnisse für BLS
und Jungfraubahnen

Absatzlinie
BLS, SBB und SOB uneinig
über Fernverkehrsnetz

Absatzlinie
AVE-Anschluss von Burgos
kommt im Jahr 2018

Willkommen beim LOK Report

Foto links: Jürgen Recknagel

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckAllianz pro Schiene/EVG: Wandel im Berufsbild der Lokführer
Immer mehr Bahnen in Deutschland nehmen die Ausbildung ihres Lokführernachwuchses in die eigene Hand oder setzen auf Quereinsteiger, die sie zum Triebfahrzeugführer umschulen. "In der Liste der Bundesagentur für Arbeit ist Lokführer der Beruf mit dem größten Nachwuchsmangel. Durchschnittlich 167 Tage müssen Unternehmen warten, bis sie eine offene Lokführerstelle besetzen können", sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene am Mittwoch in Berlin. "Doch die Eisenbahnbranche begegnet diesem Notstand inzwischen mit beträchtlicher Energie."
Mit Verweis auf die unternehmensübergreifende Stellenbörse SchienenJobs.de erläuterte Flege, wie Bahnunternehmen in allen Altersstufen auf Nachwuchssuche gehen. "Schon Mädchen und Jungen, die gerade die Schule abgeschlossen haben, finden mit wenigen Klicks eine Stelle als Azubi für den Betriebsdienst überall in Deutschland", sagte Flege. Berufserfahrene Lokführer könnten sich den Arbeitgeber inzwischen fast frei aussuchen, während für jobmüde Büroarbeiter die Chancen für den Ausstieg so günstig seien wie noch nie.
"Abellio qualifiziert Quereinsteiger in NRW und Sachsen-Anhalt, vlexx wirbt für Umschüler in Rheinland-Pfalz, Keolis sucht Neuzugänge in NRW, Go-Ahead wirbt in Baden-Württemberg und Lokomotion bietet Qualifizierungskurse in Bayern. Die SBB haben eine eigene Lokführer-Akademie gegründet. Die Zeiten, in denen allein die Deutsche Bahn als Ausbilder aktiv war, die sind endgültig vorbei", sagte Flege.
Der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer zeigte sich überzeugt, dass Lokführer immer noch das Zeug zum Traumberuf habe. "Viele junge Leute wollen einen Beruf, in dem sie auf der Höhe der neuesten Technik arbeiten und zugleich etwas mit Menschen zu tun haben. Und sie wollen etwas bewegen. All das tut ein Lokführer jeden Tag", sagte Flege und führte zum Beleg den Wettbewerb "Eisenbahner mit Herz" an. "In diesem Jahr sind 14 Lokführer und zwei Lokführerinnen von Fahrgästen für den Titelgewinn vorgeschlagen worden. Viele Lokführer in den Metropolen werden von treuen Pendler-Gemeinden mit Lob überschüttet. Soviel Anerkennung im Arbeitsalltag suchen andere Berufsgruppen vergeblich." Ein Hindernis für potenzielle Interessenten seien Bezahlung und Schichtdienst. Das Thema "Automatisierung" schätzte Flege nicht als Problem ein. "In den nächsten Jahrzehnten wird es vor allem darum gehen, den Fahrer mit Assistenzsystemen zu unterstützen – nicht zu ersetzen."
Auch der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Alexander Kirchner, der zugleich Vorsitzender der Allianz pro Schiene ist, sieht in der Digitalisierung im Eisenbahnbereich keine Bedrohung für den Lokführerberuf. "Szenarien, wonach schon in naher Zukunft, Züge autonom und damit ohne Lokführer unterwegs sein werden, sind unrealistisch", sagte Kirchner. "Für diese spannende und verantwortungsvolle Aufgabe werden wir noch lange engagierte Kolleginnen und Kollegen brauchen. Insofern müssen wir verstärkt Interesse wecken, um die augenblickliche Mangelsituation schnellstmöglich zu ändern." Dabei sei es die Aufgabe der EVG, den Wandel des Lokführerberufs zu gestalten. "Das Berufsbild wird sich ändern, keine Frage. Klar ist, dass wir als Gewerkschaft diesen Wandel nicht nur begleiten sondern auch gestalten werden – im Sinne der Beschäftigten", sagte Kirchner.
Unzufrieden zeigten sich Allianz pro Schiene und EVG mit der Förderpraxis der Bundesregierung. "Der Bund unterstützt die Mitarbeitergewinnung und -Qualifizierung beim Lkw und beim Binnenschiff mit Millionenbeträgen. Den Beschäftigten der Bahnbranche kommt diese Förderung nicht zugute", kritisierten Flege und Kirchner. "Spätestens seit der Lokführer beim Fachkräftemangel mit Abstand an der Spitze steht, ist diese Ungleichbehandlung unverständlich. Wir empfehlen der Politik, die gewährten Fördermittel zur Beschäftigung und zur Aus- und Weiterbildung auch den Unternehmen der Bahnbranche zur Verfügung zu stellen", sagten EVG-Chef Kirchner und Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Flege (Pressemeldung Allianz pro Schiene, 20.04.17).

RechteckEVG: Wahlmodell auch im Bereich des SPNV durchsetzen
Die EVG setzt ihre Verhandlungen zur Fortschreibung des Tarifvertrages für die Branche des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) am Donnerstag in Berlin fort. Eines der Ziele ist es, das "marktübliche Branchenniveau" als unterste Grenze der Bezahlung festzuschreiben. "Zudem wollen wir unser EVG-Wahlmodell auch im Bereich des SPNV durchsetzen und eine ordentliche betriebliche Altersvorsorge etablieren", machte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba deutlich.
Hinzu komme, die Leistungen des "Fonds für soziale Sicherung" künftig für alle EVG-Mitglieder zugänglich zu machen, die in Unternehmen arbeiten, die Schienenpersonen-nahverkehr anbieten. "Nachdem einige Arbeitgeber das Zeitfenster zur Angleichung der Löhne an das branchenübliche Niveau nicht genutzt haben, werden wir dies nun tarifvertraglich durchsetzen müssen", stellte Regina Rusch-Ziemba fest.
Mit Interesse werde insofern das erste Angebot der Arbeitgeberseite erwartet, das für die Verhandlungsrunde am Donnerstag angekündigt sei (Pressemeldung Deutsche Bahn, 20.04.17).

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Industrie

RechteckDeutsche Bahn: Neuer Notfallkran getauft


Foto Steffen Burkhardt/Deutsche Bahn.
Mit rund 35 Millionen Euro erneuert die DB Netz AG ihre Notfallkräne. Davon profitiert auch Leipzig als traditionell wichtiger Standort der DB-Notfalltechnik. Der neue Kranzug besteht aus fünf Fahrzeugen: dem eigentlichen Notfallkran (Multi Tasker), einem Kranschutzwagen, einem Gegenlastwagen, einem kombinierten Schlaf- und Sanitärwagen sowie einem kombinierten Aufenthalts-, Werkstatt- und Energiewagen.
Dr. Roland Bosch, DB Netz AG, Vorstand Produktion, und Dr. Michael Schimansky, Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig, taufen gemeinsam am Mittwoch, 19. April 2017, um 11 Uhr am Kranstandort Leipzig-Engelsdorf den neuen Notfallkran auf den Namen ‚Leipzig'. Traditionell erhält der Kran mit seinen 160 Tonnen Tragkraft einen passenden Beinamen: Mammut (Pressemeldung Deutsche Bahn, 20.04.17).

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Bahnberufe

Aus den Ländern

RechteckSchleswig-Holstein: Zeitplan für Fehmarnbelt-Tunnel bekräftigt
Verkehrsminister Reinhard Meyer und sein dänischer Amtskollege Birk Ole Olesen haben am 18. April bei ihrem turnusgemäßen Treffen mit Mitgliedern des dänischen Parlaments in Kopenhagen den bisherigen Zeitplan für den Fehmarnbelttunnel bekräftigt: "Nachdem wir gegen das Vorhaben bis Ende letzten Jahres 12.600 Einwendungen erhalten hatten, wird die dänische Projektgesellschaft Femern A/S die Stellungnahmen zu den Einwendungen nun Ende dieses Monats unserer Planfeststellungsbehörde vorlegen, so dass wir noch im Mai mit den ersten mündlichen Anhörungsterminen beginnen können", sagte Meyer. Er habe mit Olesen vereinbart, dass die Staatssekretäre beider Ministerien diesen Prozess eng begleiten werden. Beide Seiten hätten die letzten Monate intensiv an den Unterlagen gearbeitet, so dass nach wie vor im Sommer 2018 mit einem Planfeststellungsbeschluss für das Projekt zu rechnen sei.
Meyer machte gegenüber den Dänen erneut deutlich, dass der Planfeststellungsbeschluss allein noch kein Baurecht schaffe: "Wir gehen davon aus, dass gegen den Planfeststellungsbeschluss geklagt wird und wir mit einem bis zu zweijährigen Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht rechnen müssen, bevor dann tatsächlich die ersten Bagger rollen können", so Meyer. Doch weder er noch sein Kollege Olesen hätten die geringsten Zweifel, dass der Belttunnel gebaut werde und für einen enormen Wirtschaftsschub auf beiden Seiten der Grenze sorgen werde.
Ein weiteres Thema des Treffens war der geplante Ersatz der Rader Hochbrücke als wichtigster Brückenschlag der Jütlandroute von und nach Skandinavien. "Es besteht für uns kein Zweifel daran, dass bis zum Jahr 2026 die erste von zwei geplanten neuen Brücken stehen wird", so Meyer. Die Dänen würden zudem den jüngsten Beschluss des Kieler Landtags begrüßen und unterstützen, die Möglichkeiten eines insgesamt sechsspurigen Brückenbaus auszuloten, nachdem die Verkehrszahlen auf dem nördlichen A-7-Abschnitt in den letzten zwei Jahren erheblich angestiegen. "Dazu wird es bis zum Sommer ein Verkehrsgutachten geben, das uns und dem Bund eine solide Entscheidungsgrundlage liefern wird", sagte Meyer (Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie, 20.04.17).

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LOK Report

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckErzgebirgische Aussichtsbahn startet in die neue Saison
Im März wurden die (formellen) Grundlagen zur aktuellen Fahrtsaison der Erzgebirgischen Aussichtsbahn gelegt. Am 27. März unterzeichneten die Organisatoren, bestehend aus den Anliegerkommunen Annaberg-Buchholz, Crottendorf, Schlettau, Scheibenberg, Raschau-Markersbach und Schwarzenberg sowie der DB Erzgebirgsbahn, dem Tourismusverband Erzgebirge e. V. sowie dem Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. die Vereinbarung. Die Unterschriften setzen den vorläufigen Schlusspunkt unter die fast einjährige Vorbereitung der nunmehr neunten Fahrtsaison.
In den zurückliegenden Monaten haben alle Partner am gemeinsamen Projekt gearbeitet und präsentieren nun eine wahre Vielfalt an Neuerungen, die, gepaart mit Bewährtem, viele Touristen aus Nah und Fern anlocken sollen. Stand in den Vorjahren ein relativ festes Fahrplangerüst im Vordergrund, werden die Fahrzeiten in diesem Jahr noch enger mit den Veranstaltungen entlang der Strecke verbunden und auf diese abgestimmt.
Zum Start in die Fahrtsaison 2017 dampft die Aussichtsbahn am 29. und 30. April durch das Erzgebirge und lädt im historischen VSE-Museumszug zu einer erlebnisreichen Fahrt anlässlich der traditionsreichen Walpurgisnacht ein. Höhepunkt ist der Walpurgiszug am 30. April. Dazu verkehrt die Aussichtsbahn am Sonntag extra später und lädt zum Besuch des beliebten Hexenfestes in Schlettau ein. Mit dem knisternden Walpurgisfeuer wird der Frühling begrüßt.
Generell starten die Züge in Schwarzenberg nun bereits kurz nach Ankunft der Anschlusszüge aus Zwickau und Johanngeorgenstadt, so dass hier ein kürzerer Übergang erfolgen kann. Nach Rückkehr in Schwarzenberg konnten die Übergangszeiten ebenfalls verkürzt werden. In Annaberg-Buchholz gibt es weiterhin die gewohnt guten Übergangsmöglichkeiten zu den Zügen der DB Erzgebirgsbahn.
Die Organisatoren freuen sich bereits jetzt auf den regen Zuspruch der Gäste aus Nah und Fern. Vielleicht verlocken die abgestimmten Fahrpläne auch die einheimischen Gäste einmal mehr, ihrem Auto ein freies Wochenende zu gönnen und die Heimat aus dem Zug zu betrachten. Es bieten sich ganz neue Perspektiven, viele schöne Aussichten gibt es als Zugabe! Bitte steigen Sie ein! Sowohl Fahrkarten als auch Gutscheine erhalten Interessierte in den Vorverkaufsstellen entlang der Strecke. Kurzentschlossene Fahrgäste erhalten ihre Fahrkarte auch wie gewohnt in den Zügen der Erzgebirgischen Aussichtsbahn. Auch in diesem Jahr gilt die ErzgebirgsCard als Fahrkarte für eine einfache Fahrt auf der Strecke Annaberg-Buchholz – Schwarzenberg. Lediglich bei Dampflokeinsatz wird im Zug noch der Dampflokzuschlag fällig (Pressemitteilung TVE e.V., www.erzgebirgische-aussichtsbahn.de, 20.04.17).

RechteckOsterdampf Mansfelder Bergwerksbahn



Am Ostersamstag war Volldampf bei den Osterfahrten der Mansfelder Bergwerksbahn angesagt. Fünf ausverkaufte Züge, jeder Zug bestand aus sieben Wagen und wurden von der Dampflok Nr. 20 gezogen. Auf der Osterwiese in Hettstedt hatte der Osterhase für alle Kinder Osterbeutel versteckt, allerdings war das Wetter alles andere als österlich. Während es bei den ersten beiden Zügen nur wolkig und windig war, kam zum dritten Zug der erste Regen und beim vierten Zug ging fast die Welt unter (Harald Becker, 20.04.17).

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Mit der Kamera notiert

RechteckRund ums Riesengebirge



Auf einer Sonderfahrt rund ums Riesengebirge bereiste der KZC-Sonderzug am 08.04.2017 auch einige Strecken ohne aktuellen Reiseverkehr im Dreiländereck Tschechien - Polen - Deutschland. Die Fotos zeigen den Zug von Liberec über Cernousy und Ostritz nach Turoszow im polnischen Grenzbahnhof Zawidow neben einem schweren Kohlezug mit je zwei 742 von CD Cargo an der Spitze und am Schluss, im polnischen Bahnhof Krzewina Zgorzelecka / Ostritz bei der Kreuzung mit ODEG 642 416 bzw. mit einem ST44-gezogenen PKP-Cargo Kohlezug sowie im architektonisch einst durchaus reizvollen Bahnhof Turoszow vor dem Kraftwerk Turow.
Später gab es noch einen Abstecher von Luban/Lauban nach Lesna/Marklissa und am Folgetag von Kralovec nach Zacler (Jürgen Recknagel, 20.04.17).

RechteckSimbach/Inn





Simbach am Inn wurde im Juni 2016 von einem katastrophalen Hochwasser heimgesucht. Bis heute 2017 ist die damalige Hochwassermarke an den abgemörtelten Häusern im Ort erkennbar. Der Bahnhof mit seinem denkmalgeschützten "fünfteiligen monumentalen Trakt, neuklassizistisch 1910, Bahnsteighalle mit Holzkassettendach über Gusseisensäulen" (Zitat Landesamt für Denkmalpflege) liegt etwas erhöht und war nicht direkt betroffen. Der Bau wurde vom nunmehrigen Eigentümer, der Pfarrkirchner Wohnungsbau GmbH, vorbildlich renoviert. Bahnanlagen und Bahnsteige sind im Eigentum der DB AG verblieben. Der Bahn-Kiosk in der ehemaligen Schalterhalle ist eingemietet, ebenso wie mehrere Wohnungen, Büros und eine Musikschule.
Seit der Sanierung im Jahr 2013 erweckt der Bahnhof Simbach am Inn den Eindruck, die "gute alte Zeit" sei stehengeblieben. Bonmot eines Einheimischen: "Seit der Renovierung haben wir kaum noch Filmteams hier zu Aufnahmen, weil davor hat es ausgeschaut wie frisch zerbombt, ideal zum Drehen."
Von der Jetztzeit und starken Pendlerströmen nach München kündet dagegen die übers Wochenende am Mittelbahnsteig abgestellte Dosto-Garnitur mit 218.498-4 und 218.403-4, im starken Kontrast zu den alten Bahnhofsschildern und zur Zugzielanzeige in Echtzeit, Version anno 1910 mit Registerzügen.
Ungefähr alle zwei Stunden zeigt sich ein ÖBB VT 5047 von/nach Neumarkt-Kallham via Ried im Innkreis (5780). Auch der Bahnhofsvorplatz ist einer "alten Eisenbahnerstadt" entsprechend liebevoll gestaltet.
Zur besten Zeit beschäftigte die Bahn in Simbach 700 Personen. Vor dem Postamtsgebäude mit Erkerchen steht die 52.8034-2, an der Ostseite des Platzes eine Formsignalgruppe. Das moderne Denkmal "Aenus reitet auf einem Huchen" vom Künstler Dominikus Dengl, von "Bürgermeister Richard Findl und vielen Spendern auf den Weg gebracht, AD 2008" (GK, 20.04.17).

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Europa

RechteckSchweiz: Jungfraubahnen mit zweitbestem Ergebnis
Die Jungfraubahn-Gruppe verzeichnete im Jahr 2016 einen Gewinn von 30,9 Millionen Franken und erzielte damit das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte. An der heutigen Bilanzmedienkonferenz in Bern wird das vergangene Geschäftsjahr kommentiert. In einem herausfordernden Geschäftsjahr erzielte die Jungfraubahn-Gruppe 2016 einen Betriebsertrag von 169 Millionen Franken. Trotz eines Rückgangs von minus 3,7 Prozent gegenüber dem Rekordvorjahr verzeichnete sie den zweithöchsten Umsatz ihrer Geschichte.
Obwohl das Umfeld herausfordernd war, konnte sowohl das zweitbeste Ergebnis bei den Frequenzen wie auch beim Verkehrsertrag in der Geschichte der Jungfraubahn erzielt werden. Die Terroranschläge in Europa, die Unruhen in der Türkei sowie die Flüchtlingsthematik wirkten sich zwar spürbar auf die Besucherzahlen aus – insbesondere auf das Gruppengeschäft aus Asien. Dennoch reisten im Jahr 2016 insgesamt 916'500 Gäste zum Top of Europe. Der Verkehrsertrag beim Segment Jungfraujoch ging mit CHF 100,3 Millionen im Vergleich zum Rekordvorjahr um 7,6 Prozent zurück. Trotzdem konnte zum zweiten Mal überhaupt die Grenze von 100 Millionen übertroffen werden. Beim Durchschnittsertrag wurde ein Plus von 1,7 Prozent erzielt.
Bei den Erlebnisbergen, welche den Ausflugsverkehr auf den Harder Kulm, nach First und Winteregg-Mürren umfassen, registrierte die Jungfraubahn-Gruppe durchwegs positive Ergebnisse. Der Verkehrsertrag konnte mit einer Zunahme von insgesamt 16,8 Prozent erneut deutlich gesteigert werden. Insgesamt wurde bei den Erlebnisbergen mit 13,3 Mio. Franken ein um knapp zwei Millionen höherer Verkehrsertrag als im Vorjahr erwirtschaftet. Der Durchschnittsertrag wurde so-wohl bei der Firstbahn mit 10,6 Prozent wie auch bei der Harderbahn mit 10,1 Prozent gesteigert.
Beim Segment Wintersport fiel das Ergebnis unterdurchschnittlich aus. Der Verkehrsertrag ging um 10,9 Prozent auf 19,6 Millionen Franken zurück. Dies entspricht einem Minus von CHF 2,4 Mio. gegenüber 2015. Trotz guter Pistenverhältnisse wurden sowohl bei den Tages- wie auch bei den Feriengästen rückläufige Besucherzahlen verzeichnet. Dank eines frühen Wintereinbruchs konnten die Jungfraubahnen bereits nach Mitte November 2016 in die Wintersportsaison 2016/2017 starten. Leistungsfähige Beschneiungsanlagen ermöglichten trotz des andauernden Hochdruckwetters im Dezember ein durchgehendes Angebot und gute Pistenverhältnisse im Skigebiet Kleine Scheidegg.
Die Jungfraubahn-Gruppe hat im Berichtsjahr 50 Millionen Franken investiert. Ein Grossteil davon wurde im Rahmen des Projekts V-Bahn für die Beschaffung des neuen Rollmaterials bei der Jungfraubahn eingesetzt. Bis Ende 2016 wurden seit Planungsbeginn über 100 Millionen Franken für das V-Bahn-Projekt ausgegeben, in welches die Jungfraubahn-Gruppe insgesamt 300 Millionen Franken investieren will. Neu konnten wichtige, ohnehin anstehende Anliegen aus dem Bereich der Betriebssicherheit der Eisenbahn und die Anpassung der bestehenden Anlagen an die Anforderungen gemäss Behindertengleichstellungsgesetz ins V-Bahn-Projekt mit einbezogen werden. Dies erklärt den grössten Teil des Anstiegs der Gesamtprojektkosten um knapp 20% gegenüber der Berichterstattung im Vorjahr.
Der Geschäftsbericht der Jungfraubahn Holding AG wurde für das Berichtsjahr 2016 erstmals als Online-Geschäftsbericht erstellt.
Der Start ins Geschäftsjahr 2017 verlief beim Segment Jungfraujoch erfreulich. Vom 1. Januar bis 15. April 2017 besuchten 161'153 Gäste das Top of Europe, womit das bisherige Rekordjahr 2015 übertroffen wurde. Im Vergleich zur selben Periode im Vorjahr konnte ein Zuwachs von 33'121 Gästen, respektive 25,9 Prozent verzeichnet werden. Das Wintersportgeschäft war von Saisonbeginn im Dezember 2016 bis am 17. April 2017 weiterhin rückläufig. Die Skier Visits der gesamten Jungfrau Ski Region liegen per 17. April 2017 kurz vor Saisonschluss mit 868'968 Gästen um 8,1% hinter der Wintersportsaison 2015/2016 zurück.
Das strategische Hauptprojekt der Jungfraubahn-Gruppe ist nach wie vor die V-Bahn, mit welcher die Konkurrenzfähigkeit des Jungfraujochs als weltweit bekannten Leuchtturm und der Jungfrau Ski Region gestärkt wird. Ziel ist es – bei optimalem Verfahrensablauf – die 3S-Bahn "Eiger Express" Ende 2019 zu eröffnen. Mittelfristig verfolgt die Jungfraubahn-Gruppe die Strategie, sich in Richtung eines integrierten Freizeit- und Serviceunternehmens zu entwickeln. Im Geschäftsfeld Jungfraujoch – Top of Europe wird bis Ende 2019 schrittweise die Gastronomie mit den selbständigen Gastro-Unternehmen auf der Kleinen Scheidegg und dem Jungfraujoch integriert. Sie stellt einen zentralen Bestandteil in der Wertschöpfungskette des touristischen Ausflugs dar.
Die Generalversammlung der Jungfraubahn-Gruppe wird am 22. Mai 2017 in Interlaken durchgeführt. Der Verwaltungsrat schlägt eine Erhöhung der Dividende von 2.00 auf 2.10 Franken vor (Pressemeldung Jungfraubahnen, 20.04.17).

RechteckSchweiz: SBB nimmt BLS-Fernverkehrskonzept zur Kenntnis
Die SBB nimmt zur Kenntnis, dass die BLS künftig drei Fernverkehrslinien betreiben will. Das heute der Öffentlichkeit vorgestellte Konzept entspricht jenem, welches die BLS auch in die Gespräche mit der SBB und SOB eingebracht hatte. Die SBB hält an ihrer damaligen Einschätzung fest, ist aber weiterhin zu Gesprächen bereit.
Die BLS beabsichtigt einen über die Region Bern hinausreichenden Linienausbau und eine Querfinanzierung des Regionalverkehrs mit den daraus erzielten Erträgen. Dies stellt das bewährte System mit einer einheitlichen Fernverkehrs-Netzkonzession in Frage. Chancen und Risiken für die Kunden, Regionen und die öffentliche Hand müssen detailliert geprüft werden.
Die SBB ist überzeugt, dass eine «Mehrbahnenlösung unter einer einheitlichen Fernverkehrskonzession» die Gesamtsystemkosten senkt und die Konkurrenzfähigkeit der Bahn stärkt. Sie unternimmt auch grosse Anstrengungen zur Dämpfung des Kostenwachstums (beispielsweise mit RailFit20/30) und begrüsst Überlegungen, die das Gesamtsystem Fernverkehr nachweisbar kostengünstiger, effizienter und kundenfreundlicher machen und betrieblich fahrbar sind.
Die SBB bereitet zuhanden des BAV ein eigenes Gesuch für die netzweite Fernverkehrskonzession vor und bleibt mit der SOB bezüglich einer partnerschaftlichen Lösung im Sinne einer Kooperation im Gespräch. Die SBB ist weiterhin auch für weitere Gespräche mit der BLS offen (Pressemeldung SBB, 20.04.17).

RechteckSchweiz: Vier Prozent mehr Fahrgäste bei der BLS

Erweitertes Fern- und REX-Netz der BLS.
Die BLS AG hat 2016 ein Konzernergebnis von CHF 15,6 Mio. erwirtschaftet. Beim Regionalverkehr Bahn resultiert ein Verlust von CHF 3,8 Mio., was hauptsächlich auf tiefere Abgeltungen zurückzuführen ist. Alle anderen Geschäftsfelder schliessen positiv ab. Die Zahl der Fahrgäste hat um über zwei Millionen oder vier Prozent zugenommen – pro Tag reisten durchschnittlich 158'000 Menschen mit der BLS. Gleichzeitig konnte die Pünktlichkeit um einen Prozentpunkt auf 95 Prozent gesteigert werden. Die BLS will Angebot, Qualität und Effizienz für ihre Kunden und die öffentliche Hand weiter steigern.
Gesamthaft 62,5 Millionen Fahrgäste waren im Jahr 2016 mit der BLS unterwegs. Das sind über zwei Millionen oder knapp vier Prozent mehr als im Vorjahr. Das Verkehrswachstum der letzten Jahre setzt sich somit fort, vor allem beim regionalen Bahnverkehr, dem Kerngeschäft der BLS. Wesentlich zum Wachstum beigetragen hat die Linie Neuenburg–La Chaux-de-Fonds, welche die BLS seit Dezember 2015 bedient. Auch bei der S-Bahn Bern ist die Zahl der Fahrgäste stark um 4 Prozent gestiegen. 95 Prozent aller BLS-Kunden waren 2016 pünktlich unterwegs, was gegenüber dem Vorjahr einer Verbesserung um einen Prozentpunkt entspricht.
Dank zusätzlicher Fahrgäste haben die Verkehrserträge im Personenverkehr um CHF 9,2 Mio. zugenommen. Jedoch lagen die Abgeltungen seitens der öffentlichen Hand um CHF 12,2 Mio. tiefer, so dass die BLS im Regionalverkehr Bahn einen Verlust von CHF 3,8 Mio. ausweist. Über den gesamten Konzern erwirtschaftete die BLS AG im Jahr 2016 ein positives Ergebnis von CHF 15,6 Mio. Das sind CHF 11,8 Mio. mehr als im Vorjahr. Massgeblich dazu beigetragen hat, dass 2016 keine Rückstellungen für das Vorsorgewerk getätigt werden mussten – 2015 waren CHF 20 Mio. in das Vorsorgewerk eingeschossen worden.
«Die BLS sucht konsequent nach Möglichkeiten, um noch effizienter zu werden», hält CEO Bernard Guillelmon fest. «Denn die finanzielle Situation der Bestellerkantone bleibt angespannt und die Tarife bieten wenig Spielraum.» Effizienz schafft die BLS zum Beispiel durch möglichst lange Zugumläufe: Durch die Übernahme des regionalen Bahnverkehrs am Simplon im Dezember 2016 fährt der RegioExpress Bern–Brig mehrmals täglich bis nach Domodossola weiter. Lange Zugumläufe senken die Kosten pro Zugkilometer, wovon schliesslich der Bund und die Kantone als Besteller des Regionalverkehrs profitieren. Im Juli 2017 kann die BLS das Angebot am Simplon auf einen 2-Stunden-Takt mit täglich zehn Zügen pro Richtung ausbauen.
Das allgemeine Verkehrswachstum spürt die BLS auch durch eine stärkere Auslastung ihrer Infrastruktur. Der Verkehr auf dem Schienennetz der BLS hat 2016 um 0,3 Mia. auf 5,3 Mia. Bruttotonnenkilometer zugenommen. Stark gestiegen ist der Verkehr auf der Lötschbergachse (+13%). Um die Kapazität der Lötschbergachse zu erhöhen, muss der über zwei Drittel der Strecke nur einspurig befahrbare Lötschberg-Basistunnel ausgebaut werden. Die Planungsarbeiten für den Ausbau hat die BLS letzten Frühling an eine Ingenieurgemeinschaft übergeben.
Das Ergebnis der Infrastruktur beläuft sich auf CHF 2,6 Mio. Die BLS hat im vergangenen Jahr CHF 237,2 Mio. investiert, um ihre Infrastruktur zu erneuern und weiterzuentwickeln. Insgesamt befindet sich die Infrastruktur der BLS, deren Wiederbeschaffungswert rund CHF 8,6 Mia. beträgt, in gutem Zustand. Die Zustandsnote, welche die BLS für ihre Infrastruktur im Netzzustandsbericht 2016 ausweist, hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.
Für die Jahre 2017 bis 2020 hat die BLS mit dem Bund und den Bestellerkantonen eine Leistungsvereinbarung über CHF 1,15 Mia. abgeschlossen. Dank dieser Leistungsvereinbarung kann die BLS die Leistungsfähigkeit ihrer Infrastruktur sichern. Derzeit lösen insbesondere die Umsetzungen des Fernsteuerkonzepts und des Behindertengleichstellungsgesetzes eine hohe Bautätigkeit aus. In den kommenden Jahren rüstet die BLS die verbleibenden vor Ort bedienten Bahnhöfe und Haltestellen mit modernen Sicherungsanlagen aus. Bis 2023 wird das gesamte BLS-Eisenbahnnetz von der Betriebszentrale Spiez aus ferngesteuert, wodurch das Netz besser ausgelastet und das prognostizierte Verkehrswachstum optimal bewältigt werden kann.
Die drei nicht abgeltungsberechtigten Geschäftsfelder Güterverkehr, Autoverlad und Schifffahrt schliessen das Jahr 2016 positiv ab. Die BLS Cargo AG steigert ihren Umsatz dank zusätzlichem grenzüberschreitendem Verkehr und der Akquisition neuer Kunden um fast 12 Prozent und erzielt einen Gewinn von CHF 1,5 Mio. Die Verkehrsmenge nahm hingegen um 3,3 Prozent auf 17'617 Züge ab. Mit dem neuen Partner SNCF Logistics, der sich mit 45 Prozent Aktienanteilen an der BLS Cargo AG beteiligt, stärkt die BLS den grenzüberschreitenden Güterverkehr zusätzlich.
Der Autoverlad erreicht ein Ergebnis von CHF 1,1 Mio. – trotz geringerer Anzahl transportierter Fahrzeuge und dem rückläufig ausgefallenen Tourismusverkehr ins Wallis. Die Schifffahrt transportiert mehr als eine Million Passagiere und erzielt dank stabiler Erträge aus der Kursschifffahrt einen mit dem Vorjahr vergleichbaren Gewinn von CHF 0,1 Mio.
Ein nachhaltig positives Konzernergebnis ist in den kommenden Jahren entscheidend, weil die BLS sowohl beim Rollmaterial wie auch bei den Werkstätten grosse Investitionen tätigen muss. Die Vergabe zur Beschaffung von rund 60 neuen Zügen ist im Frühsommer 2017 vorgesehen. Den Ausbau und die Modernisierung ihrer Werkstätten in Spiez und Bönigen hat die BLS letzten Frühling gestartet. Die neue Werkstatt will die BLS entsprechend der Empfehlung der Begleitgruppe «Werkstätte BLS» im Chliforst Nord im Westen von Bern bauen. Durch eine Werkstatt in der Nähe von Bern sichert die BLS langfristig den Bahnbetrieb in der Region Bern und den angrenzenden Kantonen.
Um den öffentlichen Verkehr in der Hauptstadtregion effizienter anbieten zu können, erarbeitet die BLS derzeit ein Konzept zum Ausbau ihres RegioExpress-Netzes. Neu würden hauptsächlich durch Bern durchgebundene RegioExpress-Linien die Zentren der erweiterten Hauptstadtregion im Halbstundentakt verbinden:
• Solothurn–Burgdorf–Bern–Freiburg–Bulle
• Lausanne–Payerne–Murten–Bern–Langnau–Luzern
• Le Locle–Neuenburg–Bern–Spiez–Zweisimmen/Brig/Domodossola
• Biel–Bern–Thun
• Bern–Burgdorf–Langenthal–Olten
• Zweisimmen–Spiez–Interlaken
Durch halbstündliche Verbindungen und kürzere Reisezeiten entstünde für die Kunden ein attraktives Angebot. Dank der Nutzung von Synergien und dank optimaler Zugumläufe würden zudem die Kosten des ÖV-Systems sinken.
Gemäss den Vorstellungen des Bundesamts für Verkehr (BAV) fallen mehrere Linien aus diesem geplanten RegioExpress-Netz ab Ende 2017 ins Fernverkehrs-Basisnetz. Weil diese Linien allesamt nicht gewinnbringend sind, kann die BLS ihr Konzept nur umsetzen, wenn sie das RegioExpress-Netz durch einzelne rentable Fernverkehrslinien gegenfinanzieren kann. Deshalb möchte die BLS künftig drei durch ihren Marktraum führende Fernverkehrslinien bedienen können: Brig–Bern–Aarau–Zürich–Zürich Flughafen–Romanshorn, Interlaken–Bern–Aarau–Zürich–Zürich Flughafen–St. Gallen sowie Interlaken–Bern–Olten–Basel. Mit diesen Linien könnte die BLS zwei neue Fernverkehrsverbindungen von Bern über Aarau nach Zürich anbieten und damit zwischen Bern, Aarau und Zürich vier Züge pro Stunde ermöglichen. Zudem entstünde eine direkte Verbindung vom Flughafen Zürich nach Interlaken ins Berner Oberland.
Derzeit stimmt die BLS ihr Konzept in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Kantonen ab und erarbeitet anschliessend ein Konzessionsgesuch, das bis Anfang September 2017 beim BAV eingereicht werden muss. Die BLS würde es – wie von Beginn weg angestrebt – begrüssen, mit der SBB eine faire, partnerschaftliche Lösung zu finden (Pressemeldung BLS, 20.04.17).

RechteckSpanien: AVE-Anschluss von Burgos kommt 2018
Der spanische Entwicklungsminister Íñigo de la Serna hat am 10.04.17 bekannt gegeben, dass der Bau der 91 km langen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Venta de Baños und Burgos vor dem Sommer 2018 abgeschlossen sein wird. Ab diesem Datum starten die Betriebstests, so dass der AVE-Betrieb zwischen Madrid und Burgos in der zweiten Hälfte 2018 aufgenommen werden könnte. Mit der Anbindung von Burgos wird Spanien mit 3000 km das zweitgrößte Hochgeschwindigkeitsnetz nach China besitzen.
Bei dem Treffen mit dem Bürgermeister von Burgos, Javier Lacalle, hat sich De la Serna auch verpflichtet, bis Ende 2017 eine Studie über die 110 km lange Weiterführung der AVE-Strecke von Burgos nach Vitoria abzuschließen und deren Ergebnisse nach dem Sommer 2018 der Öffentlichkeit zu präsentieren. Diese Weiterführung dient langfristig dem Anschluss an das baskische Y und weiter nach Frankreich (WKZ, Quelle El Diario Vasco, ABC, 20.04.17).

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