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LOK Report – News von Dienstag, 18.07.17

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report

CNA verleiht Innovationspreis

Absatzlinie
Baden-Württemberg und DB
vereinbaren Aktionsplan

Absatzlinie
Neue Tramino-Tram für Leipzig
Absatzlinie
Ausschreibung Wipperliese
AbsatzlinieTiefbau-Aufträge für Stufe 1
von HS2 Phase 1 vergeben

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Foto links: Sebastian Bollmann

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

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Bahnberufe

Industrie

RechteckCNA: Verleihung des Innovationspreises "Intelligenz für Verkehr und Logistik"

v.l.n.r. Dr.-Ing. Werner Enser, Geschäftsführer CNA e.V.; Ewald Weber, geschäftsführender Gesellschafter Franz Kassecker GmbH; Hartmut Hoppe, technischer Leiter Franz Kassecker GmbH; Josef Andritzky, Geschäftsleitung Franz Kassecker GmbH; Manfred Dietrich, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung und Gründerzentrum im Landkreis Tirschenreuth GmbH; Norbert Schäfer, Vorstandsvorsitzender CNA e.V.. Foto CNA / Marion Stephan.
Das Center for Transportation & Logistics Neuer Adler e.V. (CNA) vergibt bereits zum 13. Mal den Sonderpreis "Intelligenz für Verkehr und Logistik" an Unternehmen, Institutionen oder wissenschaftliche Einrichtungen, die einen besonderen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaftswachstum sowie zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft leisten. 
In seiner Laudatio würdigte Herr Manfred Dietrich, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung und Gründerzentrum im Landkreis Tirschenreuth GmbH, die Innovation "Entwicklung und Bau einer innovativen, niedrigen Lärmschutzwand an Bahngleisen": "Es ist in unserer Europäischen Metropolregion Nürnberg Tradition, Innovationen rund um die Bahn präsentieren zu können. Besonders freut es mich deshalb, dass die Firma Kassecker, mit Ihrem Hauptsitz im Norden der Oberpfalz, mit dabei ist!" Bei der Übergabe des Preises an Josef Andritzky, Geschäftsleitung/Prokurist der Franz Kassecker GmbH durch den Vorstandsvorsitzenden des CNA e.V. Norbert Schäfer sprach dieser die Bedeutung des Lärmschutzes im Eisenbahnsektor an.
Die Preisverleihung fand am 14. Juli 2017 in den Räumen des CNA-Innovationspreisträgers MEN Mikro Elektronik GmbH in Nürnberg statt.
Durch die zukünftige Bestrebung der Deutschen Bahn, den Schallschutz wesentlich zu verbessern, kann von einem vermehrten Einsatz niedriger Schallschutzwände ausgegangen werden. Die Voraussetzungen für die Einführung im europäischen Markt liegen durch bereits durchgeführte Maßnahmen im Bahnbereich vor und sind langfristig geplant. 
Positive umweltschutzrelevante Faktoren sind durch eine deutliche Reduzierung des Materialanteils im Vergleich zu regulären Schallschutzwänden, eine verkürzte Bauzeit sowie einer damit einhergehenden positiven CO2 Bilanz gegeben. Mit freien Sichtachsen für anliegende Bewohner wird bei minimaler Sichtbarkeit optimierter Schallschutz erreicht.
Die bis dato gebauten Lärmschutzwände an Gleisen sind in der Regel in Höhen von ca. fünf Meter ausgeführt. Bei niedrigen Schallschutzwänden handelt es sich um Bauteile mit einer Höhe von 55 cm bzw. 74 cm, die in einem wesentlich geringeren Abstand zur Gleisachse angeordnet werden können. Sie kommen dort zum Einsatz, wo aus städtebaulichen und Denkmalschutzgründen oder wegen des Landschaftsbildes und dem daraus resultierenden Zerschneidungseffekt keine hohen Schallschutzwände errichtet werden können.
Das System ist zur Serienreife entwickelt und wurde bereits in den Jahren 2011, 2012 und 2014 erfolgreich umgesetzt. Die Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt liegt seit 2016 vor. Diverse Patente und Gebrauchsmuster auf nationaler und europäischer Ebene sind angemeldet und beurkundet.
Die Firma Franz Kassecker GmbH ist ein seit dem Jahr 1902 bestehendes Bauunternehmen aus der nördlichen Oberpfalz mit Standort in Waldsassen. Aufgrund jahrelanger Bautätigkeit für die Deutsche Bundesbahn beteiligte sich die Firma im Jahr 2011 an einem Sonderprogramm zur Entwicklung einer niedrigen Schallschutzwand für Gleise. Die Firma Döring Stahl-und Metallbau GmbH & Co. KG aus dem sächsischen Crimmitschau, deren Inhaber seit dem Jahr 2006 die Inhaber der Firma Franz Kassecker GmbH sind, befassen sich seit Jahren unter anderem mit dem Bau von Lärmschutz. Diese beiden Firmen bildeten ein Team, um in Zusammenarbeit ein innovatives, marktfähiges Konzept zu entwickeln. Einerseits die Erfahrung der Franz Kassecker GmbH in der Umsetzung von Bauprojekten und andererseits die Kompetenz der Döring Stahl-und Metallbau GmbH & C. KG in der Fertigung von Stahlschutzwänden bildeten eine ideale Kombination.
Der CNA Innovationspreis "Intelligenz für Verkehr und Logistik" geht 2017 an die MEN Mikro Elektronik GmbH für das Projekt Railway Data Center menRDC. Das Unternehmen erhält den CNA Innovationspreis für die Entwicklung einer neuartigen Rechnerstruktur entsprechend den Anforderungen für mobile Anwendungen. Mit der Innovation wurde durch Standardisierung und Anpassungsfähigkeit eine Lösung erreicht alle IT-Anwendungen auf einer einzigen virtualisierungsfähigen Plattform zu bündeln. Vorteile, die bisher nur der Office-IT-Umgebung vorbehalten waren funktionieren nun auch zuverlässig im Zug (Pressemeldung CNA e.V., 18.07.17).

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Aus den Ländern

RechteckBW: Land und Deutsche Bahn vereinbaren Aktionsplan
Angesichts massiver Verspätungen und Zugausfälle auf einigen Strecken in Baden-Württemberg haben das Land und die Deutsche Bahn ein umfangreiches Maßnahmenpaket für Verbesserungen im regionalen Schienenverkehr vereinbart. Ein zehn Punkte umfassender Aktionsplan sieht unter anderem personelle Unterstützung für das Management der DB Regio Baden-Württemberg, unbürokratische Entschädigungsregelungen für betroffene Vielfahrer unter den Fahrgästen, frühzeitige und umfassende Information bei möglichen künftigen Zugausfällen, Bereitstellung von besserem Wagenmaterial aus anderen Regionen Deutschlands sowie ein Programm zur Personalgewinnung vor. 
Verkehrsminister Winfried Hermann MdL sagte am Freitag (14. Juli 2017) in Stuttgart: "Wir haben mit dem Aktionsplan relevante Verbesserungsmaßnahmen vereinbart. Ich danke der DB-Führung und insbesondere Herrn Huber, dass der größere Teil unserer Vorschläge angenommen wurde. Jetzt muss die Deutsche Bahn zeigen, dass sie die versprochene Qualität im Interesse der Fahrgäste schnell umsetzt und dauerhaft einhält."
Berthold Huber, DB-Konzernvorstand Personenverkehr, erklärte: "Der Aktionsplan zeigt, dass der ganze DB-Konzern entschlossen mithilft, die – auch für uns – unbefriedigende Situation im baden-württembergischen Nahverkehr schnell und nachhaltig zu verbessern. Für diese Sofortmaßnahmen nehmen wir mehr als fünf Millionen Euro zusätzlich in die Hand."
Künftig soll der erfahrene Bahn-Manager Bernhard Weisser (zuletzt Chef der S-Bahn München) als "Chef Qualitätsoffensive Baden-Württemberg" die Umsetzung des Akti-onsplans steuern. Zusätzlich wurde ein gemeinsamer Lenkungskreis mit dem Vor-stand der DB Regio AG und DB Regio-Chef David Weltzien geschaffen, um mit Hoch-druck an Lösungen für betriebliche Probleme und personelle Engpässe zu arbeiten.Außerdem hat DB Regio den baden-württembergischen Nahverkehrsexperten Gerhard Schnaitmann als Berater gewonnen, der bis April 2017 als Qualitätsprüfer vom Land Baden-Württemberg engagiert war.
Jahreskarteninhaber auf den von Verspätungen und Zugausfällen besonders betroffenen Strecken Filstal-, Franken- und Remsbahn sollen über einen noch zu klärenden unbürokratischen Weg einen Monatsbeitrag als freiwillige Kulanzleistung von DB Regio zurückerstattet bekommen. Die DB entschuldigt sich bei allen betroffenen Fahrgästen ausdrücklich für die Beeinträchtigungen. 
DB-Regio Baden-Württemberg wird personell durch benachbarte DB-Regionalbereiche unterstützt. Unter anderem bedient schon jetzt Personal von DB Regio Bayern die Strecken Würzburg – Stuttgart oder Nürnberg – Stuttgart. Zur Instandhaltung der Fahrzeuge werden künftig auch Werkstätten in Bayern und Frank-furt genutzt. 
Auf der Filstalbahn wird ein zusätzlicher Doppelstock-Zug von September 2017 an für eine Entspannung der Lage sorgen. Weitere Fahrzeughilfen aus dem Gesamtunternehmen sind zugesagt. 
DB-Personal soll in Baden-Württemberg gehalten werden. Jobbörsen mit benachbarten Regionen, anderen DB-Geschäftsfeldern und dritten Verkehrsunternehmen in Crailsheim, Stuttgart und Heilbronn zeigen DB-Mitarbeitern berufliche Perspektiven für nach Auslaufen der Verkehrsverträge in Baden-Württemberg auf. 
DB Regio stellt aus anderen Regionen in einem ersten Schritt bis zu 30 zusätzliche Lokführer für Baden-Württemberg bereit, die für sechs Monate aushelfen sollen. Für diese Lokführer als auch eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird ein Budget für ihren besonderen Einsatz und zur Qualitätssicherung in Höhe von drei Millionen Euro bereitgestellt. Bis Oktober werden weitere 30 Lokführer ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Die Ausbildungskapazitäten werden erweitert. 
Kritische Zugleistungen werden an dritte Unternehmen vergeben. DB Regio ist bereits in Gesprächen mit potentiellen Subunternehmen – zum Beispiel mit der Hohenzoller-schen Landesbahn (HzL) und der Bodensee-Oberschwaben-Bahn über die Nutzung von deren Werkstätten. Weiteren Kooperationen steht von Seiten DB Regio nichts entgegen.
Unvermeidbare Zugausfälle werden frühzeitig angekündigt. Speziell für Pendler gibt es die App DB Streckenagent, über die Fahrgäste sehr schnell per Push-Nachricht Informationen über ihre Linien oder Alternativvorschläge bei einer Verspätung erhalten. Der erstmals für Baden-Württemberg eingeführte Ferienfahrplan wird ab Montag, 17. Juli, intensiv kommuniziert. In den Ferienwochen werden einige wenige Zugfahrten aus dem Fahrplan genommen, da in dieser Zeit fast 100 Lokführer je sechs Tage lang für neue Triebfahrzeuge geschult werden. Diese werden im Rahmen des neuen Verkehrsvertrages ab Dezember 2017 auf der Gäu-Murr-Bahn eingesetzt.
Die Vielfalt der Fahrzeuge soll verringert werden. DB Regio Baden-Württemberg legt dem Land einen Vorschlag einen Vorschlag zur Reduzierung der Fahrzeugvielfalt vor, um Wartungs- und Instandhaltungsprozesse zu vereinfachen. Als erster Schritt ist bereits die Verlagerung von Fahrzeugen von Ulm nach Stuttgart in Vorbereitung. Damit erhält die DB-Werkstatt in Ulm Kapazität zur Reduzierung von längerfristig stehenden Fahrzeugen und es wird die Möglichkeit geschaffen, sich auf weniger Fahrzeugtypen zu spezialisieren.
DB Regio Baden-Württemberg erarbeitet gemeinsam mit dem Land Möglichkeiten, bei größeren Störungen schneller und unbürokratischer den betroffenen Kunden zu helfen – u.a. durch die Einrichtung von Busersatzverkehren mit entsprechendem Vorlauf sowie die Übernahme von Taxikosten. Die Öffnung des Fernverkehrs stellt die DB bereits dort, wo immer möglich, sicher (Pressemeldung Ministerium für Verkehr, 18.07.17).

RechteckNRW: Verbandsversammlung wählt neuen Geschäftsführer des NWL

Foto v. l. n. r.: Frank Beckehoff, Vorsitzender der NWL-Verbandsversammlung; Michael Dubbi, stellvertretender NWL-Geschäftsführer; Joachim Künzel, künftiger NWL-Geschäftsführer; Burkhard Bastisch, NWL-Geschäftsführer; Dr. Ulrich Conradi, NWL-Verbandsvorsteher.
Mit großer Mehrheit wählte die Verbandsversammlung des Zweckver-bandes Nahverkehr Westfalen-Lippe am 13.07.2017 Herrn Joachim Künzel, bislang Mitglied der Regionalleitung von DB Regio NRW, zum neuen Geschäftsführer des NWL, der ab Januar 2018 seinen Dienst antreten wird. Damit löst er den langjährigen Geschäftsführer des NWL, Burkhard Bastisch, der von 1996 - 2011 auch Geschäftsführer des ZRL war, nach mehr als 21 Jahren zum 28.02.2018 ab, da er in den Ruhestand tritt.
Joachim Künzel ist 47 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Kinder. Nach dem Studium der Raumplanung in Dortmund folgte eine mehr als 2ojährige Karriere bei der Deutschen Bahn. Während dieser Zeit war Herr Künzel auch der direkte Ansprechpartner des Vertragspartners DB für den NWL. Außerdem war Joachim Künzel in dieser Funktion Mitglied des Tarifausschusses Münsterland/Ruhr-Lippe und zeitweise dessen Vorsitzender.
Mit Joachim Künzel übernimmt ein ausgewiesener Kenner sowohl der Nahverkehrsbranche als auch der Region Westfalen-Lippe künftig das Ruder im NWL (Pressemeldung NWL, 18.07.17).

RechteckSachsen: Neue Tram für Leipzig


Seit Donnerstagabend, 11.07.2017, ist die neue Straßenbahn für Leipzig, der Solaris Tramino NGT10, auf der Leipziger Linie 4 zwischen Gohlis und Stötteritz im Einsatz. Diese Fahrzeuge sind 38 Meter lang, 2,30 Meter breit und 50 Tonnen schwer. Sie haben Platz für 220 Fahrgäste und als einziges für den Fahrgasteinsatz zugelassenes Fahrzeug ist das Fahrzeug 1002 auf der Linie 4 unterwegs. Die Bilder vom 16.07.2017 zeigen den Wagen 1002 in Reudnitz, am Goerdelerring und in Gohlis (Holger Grunow, www.tradibahner.de, 18.07.17).

RechteckSachsen-Anhalt: Ausschreibung Wipperliese
Die Kreisverwaltung Mansfeld-Südharz hat im amtsblatt der Europäischen Union SPNV-Leistungen zwischen Klostermansfeld und Wippra (Wipperliese) ausgeschrieben (2017/S 134-274666).
Es geht um die Vergabe von SPNV-Leistungen zur Ausgestaltung eines touristischen Gelegenheitsverkehrs auf der Strecke Klostermansfeld – Wippra (Wipperliese) an den Wochenenden und Feiertagen von Ostern bis Ende Oktober. Das Leistungsvolumen beträgt ca. 15.000 Zug-Kilometer jährlich von 2018 bis 2022. (Quelle EU-Ausschreibung, 18.07.17).

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Tanago

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckAlb-Bähnel




Am Sonntag war Fahrtag beim Alb-Bähnel der Ulmer Eisenbahnfreunde auf der Schmalspurbahn zwischen Amstetten (Württ.) und Oppingen. Bei der ersten Fahrt hatte es die 1904 bei Borsig gebaute Tender Dampflok 99 7203 mit drei Wagen noch recht einfach. Bei der zweiten Fahrt mit fünf Wagen musste sich die kleine Dampflok schon ganz schön anstrengen um nicht in der Steigung liegen zu bleiben.
In Oppingen gab es nicht nur Verpflegung, sondern auch eine Güterverladung und ein Traktoren Treff der Oldtimerfreunde Temmenhausen und viele waren mir ihren betagten Traktoren angereist (Harald Becker, 18.07.17).

RechteckNeuer Masterplan für Eisenbahnmuseum Strasshof
Das Eisenbahnmuseum Strasshof wird jährlich von rund 15.000 Liebhaberinnen und Liebhabern alter Dampfrösser besucht. Die LEADER Region Marchfeld hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat kürzlich eine Unterstützung aus Mitteln des Programms LEADER und der ecoplus-Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.
"Jetzt soll dieses einzigartige Ausflugsziel weiter an Attraktivität gewinnen und als Anziehungspunkt für die gesamte Region wirken. Daher unterstützen wir dieses Projekt aus der Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln", erklärt Bohuslav.
Das Eisenbahnmuseum Strasshof wird seit 1975 durch einen privaten Verein betrieben und ist von Mai bis Oktober regelmäßig geöffnet. Das Gelände des Museums umfasst 152.000 Quadratmeter. Das Angebot beinhaltet die Bereiche Fahrzeugsammlung, Sicherungstechnik, bahnbezogene Bauwerke und Einrichtungen, bahnbezogene Gegenstände wie Uniformen und Schilder, ein Archiv und eine große Fachbibliothek.
"Daher ist es jetzt an der Zeit, eine Qualitätsoffensive zu starten und einen Masterplan zu entwickeln, um die umfassende Sammlung zu einem nachhaltig erfolgreichen und qualitätsvollen Ausflugsziel weiterzuentwickeln", so Bohuslav. René Lobner, Vorstandsobmann der LEADER-Region Marchfeld, ergänzt: "Dabei soll die Aufbereitung der österreichischen Eisenbahngeschichte als Alleinstellungsmerkmal dienen und das Thema Eisenbahn kundenwirksam und familienfreundlich aufbereitet werden."
Nach einer Evaluierung des bestehenden Angebotes werden Inszenierungsvorschläge erarbeitet. Darüber hinaus soll eine Detailausarbeitung und Aufbereitung des Gesamtangebotes des Eisenbahnmuseums erfolgen, damit künftig noch mehr Gäste durch die rund 400 Lokomotiven und Waggons und die zahlreichen anderen Exponate eine Zeitreise in die Blütezeit der Eisenbahn unternehmen können. Projektträger ist der österreichische Straßenbahn- und Eisenbahnklub Strasshof an der Nordbahn, der das Museum auch betreibt und betreut (Pressemeldung Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, 18.07.17).

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Mit der Kamera notiert

RechteckDB-Dieselvectron in Ahlten

Im Mastenwald von Ahlten bei Lehrte konnte am 16. Juli 2017 der DB-Dieselvectron 247 902 mit der sonntäglichen Leistung von Seelze nach Magdeburg aufgenommen werden (Sebastian Bollmann, 18.07.17).

RechteckHazlov

Am 13.07.17 konnte ich den 1648 771 der Oberpfalzbahn (OPB/Os 20877) in Hazlov/Tschechien ablichten. Der Zug fährt von Hof Hbf über Cheb/Tschechien nach Marktredwitz. In Deutschland fährt der Zug unter der Bezeichnung OPB und in Tschechien als Os (Osobné vlaky) (Alexander Hertel, 18.07.17).

RechteckHeißläuferortung & Lademaßkontrolle bei Pfons



Die ÖBB hat vor ca. zehn Jahren die Lademaßkontrolle mittels Laserstrahl zwei Kilometer nördlich des Bhf Matrei im Gemeindegebiet Pfons unter einer Brücke verbaut, dazu wenige Meter weiter eine Heißläuferortung. Eine Herausforderung stellt nach wie vor die zuverlässige Unterscheidung zwischen Stromabnehmern und anderen unerwünschten Gegenständen wie z.B. LKW-Antennen dar (GK, 18.07.17).

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LOK Report 7/17

LOK Report Ausgabe 7/17

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Europa

RechteckGroßbritannien: Tiefbau-Aufträge für Stufe 1 von HS2 Phase 1 vergeben
Das britische Transportministerium hat am 17.07.17 die Gewinner der großen Bauaufträge für Stufe 1 der neue Hochgeschwindigkeitslinie HS2 Phase 1 bekannt gegeben. Die Verträge können nach Abschluss der obligatorischen Stillhaltefrist unterzeichnet werden.
Stufe 1 und Stufe 2 erfordern Investitionen im Wert von insgesamt 6,6 Mrd. GBP. Stufe 2 wird 2019 beginnen und zusammen mit Stufe 1 etwa 16.000 Arbeitsplätze im ganzen Land generieren. Zusätzlich können geschätzt 7.000 Unterverträge unterzeichnet werden, von denen etwa 60 % an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gehen werden.
Die Investitionen in die Infrastruktur decken die wichtigsten Bauarbeiten für HS2 Phase 1 zwischen London und Birmingham ab - einschließlich dem Bau von Tunneln, Brücken, Dämmen und Viadukten.
Die folgenden Bieter haben die Bauaufträge erhalten:
-- Area South --
• S1: Euston Tunnels and Approaches – SCS JV (Skanska Construction UK Ltd, Costain Ltd, STRABAG AG)
• S2; Northolt Tunnels – SCS JV (Skanska Construction UK Ltd, Costain Ltd, STRABAG AG)
-- Area Central --
• C1: Chiltern Tunnels and Colne Valley Viaduct – Align JV (Bouygues Travaux Publics, VolkerFitzpatrick, Sir Robert McAlpine)
• C2: North Portal Chiltern Tunnels to Brackley – CEK JV (Carillion Construction Ltd, Eiffage Genie Civil SA, Kier Infrastructure and Overseas Ltd)
• C3: Brackley to South Portal of Long Itchington Wood Green Tunnel – CEK JV (Carillion Construction Ltd, Eiffage Genie Civil SA, Kier Infrastructure and Overseas Ltd)
-- Area North --
• N1: Long Itchington Wood Green Tunnel to Delta Junction and Birmingham Spur – BBV JV (Balfour Beatty Group Ltd, VINCI Construction Grands Projets, VINCI Construction UK Ltd, VINCI Construction Terrassement)
• N2: Delta Junction to WCML Tie-In – BBV JV (Balfour Beatty Group Ltd, VINCI Construction Grands Projets, VINCI Construction UK Ltd, VINCI Construction Terrassement)
(WKZ, GK, Quelle DfT, 18.07.17).

RechteckSchweden: Arbeitsunfall in Ludvika

Ein Gerüst für das Gießen einer Straßenbrücke über die Eisenbahn in Ludvika ist am 13.07.17 kurz nach 14:00 Uhr zusammen gebrochen.
Zwölf Menschen werden verletzt, sechs davon schwer. Der Bahnverkehr durch Ludvika war betroffen, die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen (WKZ, Quelle Trafikverket, 18.07.17).

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