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LOK Report – News von Dienstag, 25.04.17

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TOP-Themen
Willkommen beim LOK Report

Baubeginn der Straßenbahn-
trasse in Karlsruhe

Absatzlinie
Tram Strasbourg - Kehl
in den Startlöchern

Absatzlinie

ÜSTRA modernisiert ihr Logo

Absatzlinie

Mit dem Blauwal bald zwischen
Wörth/Pfalz und Strasbourg

Absatzlinie

FS Italiane 2016 mit
66% mehr Nettogewinn

Willkommen beim LOK Report

Foto links: Ad van Sten

Verkehr, Verkehrspolitik, Industrie

Verkehrspolitik im Bund

RechteckBMVI: 15-Mio.-Euro-Förderung für Hybrid-Oberleitungsbusse
Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat heute Förderbescheide in Höhe von insgesamt 15,3 Millionen Euro übergeben - an die sieben Partner des Solinger Pilotprojekts "Mit dem Batterie-Oberleitungs-Bus (BOB) und der intelligenten Ladeinfrastruktur zum emissionsfreien ÖPNV". In dem weltweit einzigartigen Projekt wird eine Dieselbuslinie auf rein elektrischen Betrieb mit Batterieoberleitungsbussen umgestellt.
Barthle: Die Elektrifizierung des Stadtverkehrs ist einer der Schlüssel für bessere Luftqualität und mehr Umweltschutz. Als Bundesverkehrsministerium setzen wir daher auf innovative, alternative Antriebe bei Fahrzeugen, die täglich auf städtischen Straßen unterwegs sind. Die von uns geförderten Oberleitungsbusse sind Vorreiter für eine saubere Mobilität in unseren Innenstädten. Solche technischen Lösungen anzubieten, ist deutlich besser und wirksamer, als über Fahrverbote zu debattieren.
Das Pilotprojekt ist auf fünf Jahre angelegt. Verbundkoordinator ist die Stadtwerke Solingen GmbH. Die Batterien der Busse werden während der Fahrt unter den Oberleitungen aufgeladen. Das ermöglicht auch einen Weiterbetrieb der Linie auf Strecken ohne entsprechende Oberleitungsinfrastruktur (Pressemeldung BMVI, 25.04.17).

RechteckEVG: Finger weg von den Lenk- und Ruhezeiten für Busfahrer
Die EVG wehrt sich gegen weitere Verschlechterungen für Busfahrerinnen und Busfahrer! Dazu gibt es Überlegungen der EU-Kommission. Sie sind ein Hohn für die Idee eines sozialen Europas!
Konkret geht es um die Verordnung 561/06, in der die Lenk- und Ruhezeiten für Bus- und Lkw-Fahrer geregelt sind. U.a. sollen die Wochenruhezeit verkürzt, die wöchentlichen Lenkzeiten dagegen verlängert werden. Die Gültigkeit der Entsenderichtlinie soll eingeschränkt werden. Im Extremfall könnten dann Fahrer aus Osteuropa in Deutschland vorübergehend zu Dumpinglöhnen eingesetzt werden.
Diese Vorschläge müssen sofort wieder vom Tisch! Busfahrerinnen und Busfahrer machen einen wichtigen und verantwortungsvollen Job. Sie haben Wertschätzung und gute Arbeitsbedingungen verdient (Pressemeldung EVG, 25.04.17).

Industrie

RechteckTrolley:motion: Systemstudie Stand und Entwicklungstendenzen bei elektrisch betriebenen Linienbussen
Die Herausforderungen an Stadtbussysteme werden immer größer: Wirtschaftlichkeit, Leistungsfähigkeit, Komfort und Umweltfreundlichkeit sind zentrale Aspekte. Diese Faktoren wurden nun auf Initiative des Vereins trolley:motion in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden in einer umfassenden Studie erhoben und gegenübergestellt. Dabei zeigt sich eines klar: Die Zukunft des städtischen Personennahverkehrs ist elektrisch.
Die Systemstudie von trolley:motion und der TU Dresden stellt erstmals technische, betriebliche, wirtschaftliche und ökologische Aspekte von Stadtbussystemen gegenüber. Dabei wurde der aktuelle Entwicklungsstand von rein elektrisch betriebenen Stadtbussen (O-Bussen) aber auch Hybridbussen, Batteriebussen und Brennstoffzellenbussen erhoben, analysiert und bewertet. Als Referenz wurde der klassische Dieselbus herangezogen.
Dipl. Ing. ETH Daniel Steiner, Präsident von trolley:motion über die Beweggründe zur Studie: "Es gibt derzeit viele verschiedene Konzepte und technische Entwicklungsansätze für Stadtbussysteme der Zukunft. Wir wollten eine Vergleichbarkeit der Systeme ermöglichen. Ausgangsbasis unserer Untersuchungen waren die Anforderungen an moderne Stadtbuslösungen. Zu allererst müssen sie leistungsfähig und möglichst flexibel sein, um große Transportleistungen zu erbringen und Nachfrageentwicklungen auch kurzfristig aufzufangen. Zweitens müssen die Lösungen aktiv zur Reduktion der lokalen Umweltbelastungen und zur Förderung der Lebensqualität beitragen. Drittens müssen es kostengünstige und flottentaugliche Lösungen sein. Und viertens sind solche Systeme im Vorteil, welche ökologisch nachhaltig produzierten Strom nutzen und möglichst effizient einsetzen."
Der Elektroantrieb zeichnet sich durch seine hohe Effizienz und Drehmomentstärke insbesondere gegenüber klassischen Verbrennungsmotoren aus. Aufgrund der unterschiedlichen Aufgabenspektren des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Städten, haben sich verschiedene Energiebereitstellungslösungen für Elektrobusse entwickelt. Allen Ansätzen ist eines gemeinsam: der Antriebsstrang ist komplett elektrisch.
Der Einsatzzweck und die örtlichen Gegebenheiten entscheiden darüber, welches elektrische Antriebskonzept am sinnvollsten ist. Die vier gängigsten und erprobten Konzepte sind: Fahrzeuge mit Oberleitungsbetrieb, Batteriebusse, Brennstoffzellenbusse und Hybridbusse.
Bereits heute bringt das Bevölkerungswachstum in den Städten massive Probleme mich sich. Für viele Städte bedeutet das den Verkehrskollaps. Die Bereitstellung eines attraktiven, zuverlässigen und komfortablen ÖPNV-Systems kann nicht nur die Emissionen des Verkehrs reduzieren, sondern stellt auch sicher, dass finanziell schwächere Gruppen ausreichend Zugang zu Mobilität haben.
Vor allem Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub beeinträchtigten die Luftqualität in Europas Städten. Die Grenzwerte dafür werden bereits heute regelmäßig überschritten. Nach Berechnungen des deutschen Umweltbundesamtes ist die hohe Feinstaubbelastung allein in Deutschland für rund 47.000 vorzeitige Todesfälle in Deutschland verantwortlich. Der Betrieb des ÖPNV mittels Dieselbussen verschärft die Situation der Städte und ist als nachhaltige Lösung ungeeignet.
E-Bus-Systeme machen Städte lebenswerter: Der E-Bus läuft sicher und sanft und produziert vor Ort weder Lärm noch Abgase. So wie elektrische U-Bahn- und Straßenbahn-Systeme produzieren E-Bussysteme lokal keine Emissionen, können im Vergleich zu Bahnen jedoch deutlich rascher realisiert werden und das bei nur 10 bis 15 % der Investitionskosten.
Ein effizienter und nachhaltiger Stadtverkehr ist ohne den Öffentlichen Personennahverkehr undenkbar. Denn der ÖPNV ist extrem leistungsfähig und platzsparend. Auch wenn der Individualverkehr auf elektrische, emissionsfreie Antriebe umgestellt wird, löst es nicht das Problem des alltäglichen Staus. Ein E-Bus entspricht der durchschnittlichen Transportleistung von 100 Elektroautos. Mit der Kampagne "Faktor 100" des Europäischen ELIPTIC Projekts, welches von trolley:motion mitgetragen wird, soll dieser Effizienzvorteil der Öffentlichkeit stärker bewusst
gemacht werden. Bei ELIPTIC werden in 11 europäischen Städten verschiedene technologische Ansätze von E-Bussen getestet und tragfähige Geschäftsmodelle entwickelt.
Damit der Elektrobus seine Rolle als ein Verkehrsmittel der Zukunft einnehmen kann, benötigt es jedoch bessere Rahmenbedingungen. Folgende Verbesserungen sind notwendig:
• Mehr Geld für Forschung und Entwicklung: Auch wenn bereits leistungsfähige und bewährte Konzepte für Elektrobusse am Markt sind, durch mehr Engagement in Forschung und Entwicklung können Wirtschaftlichkeit und Effizienz des E-Bussystems weiter gesteigert werden. Veraltete und umweltfeindliche Antriebstechnologien erhalten von Seiten der Politik bisher noch immer höhere Beachtung.
• Überarbeitung der Förderkultur: Die bisherige Förderkultur zielt auf möglichst niedrige Erstinvestitionskosten ab und übersieht langfristige Kostenvorteile. Auch wenn die Errichtung oder der Ausbau eines E-Bus-Systems zu Beginn teurer ist als ein Dieselbus-Fuhrpark, sprechen niedrigere Betriebskosten und die Vermeidung von Folgekosten durch Umweltbelastungen klar für den elektrischen ÖPNV. Das europaweite Förderengagement im Bereich der Elektromobilität zielt derzeit jedoch nur auf den Individualverkehr ab. Hier bedarf es dringend Änderungen der Förderpraxis, um es Kommunen auch finanziell zu ermöglichen, E-Bussysteme aufzubauen.
Vorausschauende Normierung: Die Harmonisierung von Standards vermeidet die Abhängigkeit der Verkehrsbetriebe von einzelnen Herstellern und verbessert den Wettbewerb. Erst durch mehr Wettbewerb zwischen Herstellern bzw. Zulieferern kann mit Preissenkungen bei Fahrzeugen und Infrastruktur gerechnet werden.
Faire Bewertung der Kosten: Kommunen sollen die verschiedenen ÖPNV-Angebote nicht nach den kurzfristigen Anschaffungs- und Betriebskosten bewerten, sondern im Sinne nachfolgender Generationen ausschließlich auf Basis der Lebenszykluskosten. Der oft angestellte Vergleich eines etablierten, gewachsenen Dieselbusnetzes mit dem Test- oder Parallelbetrieb einzelner E-Bus-Linien ist unzulässig. Eine Lebenszyklusberechnung schafft Chancengleichheit.
Elektrische Stadtbussysteme sind eine attraktive und - wirtschaftlich langfristig betrachtet - eine günstige Lösung, die Mobilität der Städte auch in Zukunft aufrecht zu erhalten. Sie können einen maßgeblichen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten und die Lebensqualität den Städten deutlich verbessern. Durch die hohe Flexibilität in der Energiebereitstellung lassen sich elektrische Stadtbus-Systeme den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Städte perfekt anpassen - zum Wohle der Stadt und zum Wohle der Fahrgäste.
Das White Paper zur Studie mit einer Zusammenfassung aller Vergleiche und Gegenüberstellungen kann per E-Mail an scharzenberger@trolleymotion.eu kostenlos bestellt werden (Pressemeldung trolley:motion, 25.04.17).

RechteckUIC: Seminar zum Thema Bahnbetriebssicherheit in Tangier
Das 6. Internationale Seminar zum Thema Betriebssicherheit und Security wurde von den marokkanischen Bahnen (ONCF) und dem Internationalen Eisenbahnverband (UIC) in Tangier (Marokko) abgehalten. Der Eröffnungsveranstaltung wohnten 180 Teilnehmer aus 16 Ländern bei. Die marokkanische Journalistin Farida Moha, die diese Veranstaltung moderierte, betonte einleitend die Bedeutung der Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Sicherheit und Security.
Eröffnet wurde das Seminar dann durch Generalsekretär Khalid Cherkaoui des Ministeriums für Infrastruktur, Transport, Logistik und Wasser, der auf die sozioökonomische Dynamik seines Landes einging und darauf hinwies, dass 10% der marokkanischen Arbeitnehmer im Transportsektor tätig sind. Die ONCF fördere nachhaltige Mobilität als Grundpfeiler der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes und Priorität der Regierung im Transportbereich. Am 6. November 2015 wurde der Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke angekündigt, die den ersten afrikanischen Baustein des EuroMed-Transportnetzes bildet.
Anschließend begrüßte der UIC-Generaldirektor Jean-Pierre Loubinoux die Teilnehmer. Insbesondere wies er auf den Stellenwert der ersten afrikanischen Hochgeschwindigkeitsstrecke in Marokko hin und erörterte die Auswirkungen der Entwicklung im technischen und digitalen Bereich, den Umgang mit Terroranschlägen auf die Bahnen und die Bedeutung von Sicherheit und Security.
Der Generaldirektor der ONCF, Mohamed Rabie Khlie, Präsident der UIC-Region "Afrika", dankte den Teilnehmern und Experten des Seminars und sprach die nachhaltige Entwicklung des Bahnsektors in Marokko an, der einen wichtigen Beitrag zum Aufschwung des Landes leiste. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Casablanca - Tangier symbolisiere das Aufleben und die Modernisierung der marokkanischen Bahnen.
In den letzten sieben Jahren seien 600 Millionen Euro jährlich in den Bau investiert worden und die Strecke solle im Sommer 2018 in Betrieb genommen werden. Die Modernisierung des restlichen Netzes sei ferner Voraussetzung für den Ausbau der Mobilität in Marokko.
Sicherheit und Security seien Grundvoraussetzungen für eine gute Dienstleistungsqualität. Das "Nullrisiko" gebe es nicht - daher sei die Mobilisierung des Personals unabdingbar, denn neben der Technik sei der Faktor Mensch ein Pfeiler der Security- und Safetypolitik (Pressemeldung UIC, 25.04.17).

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Bahnberufe

Aus den Ländern

RechteckBW: Baubeginn der Straßenbahntrasse in Karlsruhe

Mit einem Baggerbiss durch Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, und den Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup ist am 21. April 2017 der Startschuss für das zweite Teilprojekt der Kombilösung, die Straßenbahntrasse in der Kriegsstraße mit dem darunterliegenden Autotunnel, erfolgt. Begleitet von jazziger Musik von Alphörnern nahmen die beiden Politiker den offiziellen Spatenstich am westlichen Ende der Ludwig-Erhard-Allee an der Nahtstelle zur Kriegsstraße vor. Hier wird auf dem so genannten Baufeld O1 die Rampe für den neuen Autotunnel entstehen, der unter der ebenfalls komplett neuen Gleistrasse in der Kriegsstraße verläuft. Nach 1,6 Kilometer Länge endet der Umbau mit der Rampe westlich der Querung der Karlstraße mit der Kriegsstraße hinter dem Karlstor.
"Mit der neuen Stadtbahntrasse in der Kriegsstraße entsteht eine weitere attraktive Achse für den Öffentlichen Personennahverkehr durch die Stadt. Das kann dazu beitragen, dass mehr Menschen vom Auto auf Busse und Bahnen umsteigen. Dies ist zum einen aus Umweltschutzgründen wichtig. Zum anderen geht es auch darum, die Straßen von Staus zu entlasten. Lassen Sie uns auch in Karlsruhe den Weg hin zu einer klimaverträglichen und nachhaltigen Mobilität weiter zusammengehen", sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.
Der Karlsruher Oberbürgermeister erinnerte an den Spatenstich zum ersten Teilprojekt der Kombilösung, den Stadtbahntunnel: "Vor einer ähnlich großen Aufgabe wie 2010 stehen wir auch hier: Eine neue oberirdische Straßenbahntrasse, die die südliche Innenstadt von Ost nach West erschließt, darunter ein Autotunnel für den Durchgangs- und teilweise auch Anliegerverkehr zur Innenstadt - das sind die Elemente, die das Bild von der Kriegsstraße nachhaltig verändern werden", sagte Dr. Frank Mentrup und drückte gleichzeitig seine Freude über den Baubeginn aus: "Natürlich bin ich erleichtert, wenn wir jetzt den Startschuss geben können: Wir haben monatelang auf das berühmte "Grüne Licht" gewartet. Die beiden Zuschussgeber Land Baden-Württemberg und Bundesrepublik Deutschland bekräftigten ihr einmal bereits gegebenes "Ja" zur finanziellen Förderung der Kombilösung: Im Dezember 2021, also in etwas mehr als viereinhalb Jahren, werden die ersten Bahnen durch die Kriegsstraße rollen."
Gleichzeitig mit dem Baubeginn auf dem östlichsten Baufeld wird in der Kriegsstraße zwischen der Lammstraße und der Ritterstraße ein Tunnelabschnitt im Baufeld W2 hergestellt. Bis zur Inbetriebnahme des Autotunnels voraussichtlich im September 2021 und der gleich anschließenden Inbetriebnahme der Gleistrasse Kriegsstraße im Dezember desselben Jahres wird der Tunnel gleichzeitig in Baufeldern östlich und westlich des Ettlinger Tors hergestellt.
Der Baukostenanteil des Teilprojekts Straßenbahn in der Kriegsstraße mit Autotunnel liegt nach der aktuellen Kostenprognose vom Februar dieses Jahres für das Jahr 2021 bei 230,2 Millionen Euro. Die neue Gleistrasse sorgt für eine bessere Anbindung der südlichen Stadtgebiete durch den Öffentlichen Personennahverkehr und erhöht gleichzeitig die Leistungsfähigkeit des Karlsruher Stadtbahnnetzes. In der "neuen", mit vier Baumreihen ausgestatten Kriegsstraße wird es breite Wege für Fußgänger und Radfahrer statt der bisher bis zu zehn Autofahrspuren geben. Zudem wird die Kriegsstraße auf Höhe der Ritter-, Lamm-, Kreuz- und Adlerstraße sowie natürlich am Karlstor, am Ettlinger Tor und am Mendelssohnplatz ebenerdig – also ohne Brücken oder Unterführungen - für Fußgänger und Radfahrer zu queren sein.
Um sowohl den Verkehr der Stadtbahnen und Straßenbahnen wie auch der Autos immer aufrechterhalten zu können, kommen mehrfach Hilfsbrückenkonstruktionen zum Einsatz. So wird es zweitweise zwischen Ritterstraße und Karlstraße eine 20,50 Meter lange und sechs Meter breite Hilfsbrücke für Autos geben, im Bereich des Mendelssohnplatzes für den Straßenbahnverkehr zwei Gleis-Hilfsbrücken mit einer Länge von 22,10 Meter und auch eine Fußgängerhilfsbrücke für die Querung der Fußgänger im Bereich des Karlstors mit einer Länge von 18,30 Metern.
Die Arbeiten für die Herstellung des Rohbaus des Straßentunnels in der Kriegsstraße/ Ludwig-Erhard-Allee wurden an die Bietergemeinschaft Ed. Züblin AG, Direktion Karlsruhe, und Schleith Baugesellschaft GmbH, Niederlassung Achern, unter der Federführung der Ed. Züblin AG, Direktion Karlsruhe, vergeben. Die Ed. Züblin AG mit Sitz in Stuttgart ist eine Tochter der Strabag SE mit Sitz in Wien. Die Ed. Züblin AG beschäftigt weltweit 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bezeichnet sich selbst als die "Nummer 1" im Hoch- und Ingenieurbau in Deutschland. Die federführende Direktion Karlsruhe ist seit über 80 Jahren am Standort Karlsruhe tätig und beschäftigt ca. 260 Mitarbeiter, darunter über 110 Ingenieure und Architekten. Neben der Erstellung anspruchsvoller schlüsselfertiger Projekte besitzt die Direktion eine besondere Expertise beim Bau großer Infrastrukturprojekte und Ingenieurbauwerke wie beispielsweise beim Bau der Großkraftwerke Karlsruhe und Mannheim oder die Ausführung der Ingenieurbauarbeiten beim PPP-Projekt der BAB A 5 Rastatt-Offenburg. Neben zahlreichen weiteren Ingenieurbauprojekten ist die Direktion Karlsruhe auch beim Bau des Tunnels Rastatt für die Deutsche Bahn beteiligt (Pressemeldung Ministerium für Verkehr, 25.04.17).

RechteckMecklenburg-Vorpommern: Dahlemann spricht sich für Darß-Bahn aus
Die Stadt Barth feiert jedes Jahr ihr Stadtjubiläum mit einem Empfang. Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann gratulierte Barth heute zum 762-jährigen Bestehen. 
"Jedes Jahr mit Stolz auf seine Heimatstadt den Stadtgeburtstag zu feiern, das ist eine hervorragende Idee", lobte Dahlemann. Barth habe sich seit 1990 sehr gut entwickelt. "Wenn ich heute nach Barth komme, mir den Hafen und die liebevoll restaurierte Altstadt ansehe, dann habe ich bei allem, was noch zu tun bleibt, den klaren Eindruck: Sie haben diese Umwälzung insgesamt sehr gut gemeistert. Barth ist heute wieder eine echte Perle Vorpommerns." 
Der Parlamentarische Staatssekretär ging in seiner Rede auch auf die Debatte um die Bahnstrecke von Velgast nach Barth und eine mögliche Verlängerung auf den Darß ein. "Ich finde es gut, dass sich viele Menschen in Barth für den Erhalt der Bahnstrecke einsetzen. Und ich sage ganz offen: Ich würde mich freuen, wenn es gelingt, die Strecke zu erhalten und bis auf den Darß zu verlängern. Das würde die Region für Urlauber und auch für die Einheimischen attraktiver machen", sagte Dahlemann. 
"Der Ministerpräsident hat in seiner Regierungserklärung angekündigt, dass wir in dieser Wahlperiode drei bis vier Zukunftsprojekte für Vorpommern entwickeln wollen. Die Darßbahn könnte das Zukunftsprojekt für diese Region sein. Das setzt voraus, dass sich die Akteure hier in der Region gemeinsam hinter dieses Projekt stellen und es mit auf den Weg bringen. Nicht nur hier in Barth, sondern auch auf dem Darß und im Kreis insgesamt", sagte Dahlemann. Eine große Herausforderung bestehe darin, die Investitionskosten für die Verlängerung aufzubringen, die gerade für den Tourismus von Bedeutung sei (Pressemeldung Staatskanzlei, 25.04.17).

RechteckNiedersachsen: ÜSTRA modernisiert ihr Logo

Voraus, vielseitig, verbunden: Die ÜSTRA schärft ihre Marke und modernisiert ihr Logo und ihren Markenauftritt. Ab dem 24. April 2017 präsentiert sich das Traditionsunternehmen daher mit einer neuen Wort- und Bildmarke sowie mit dem Claim "Wir bringen Hannover nach morgen".
Bestandteil des neuen Designs ist vor allem die neue Wortmarke: In Anlehnung an die Tradition kehrt das Unternehmen zu den Großbuchstaben im Namen zurück und schlägt damit die Brücke vom Gestern ins Heute zum Morgen. Dabei bricht das neue Logo nicht mit den vorherigen, sondern ist eine schlüssige Weiterentwicklung der bisherigen Markenzeichen.
"In einem sich rasant verändernden Mobilitätsmarkt dürfen wir als Mobilitätsdienstleister nicht stehen bleiben. Daher ist es nur konsequent, nach 20 Jahren auch unser Erscheinungsbild zu modernisieren", betont André Neiß, ÜSTRA Vorstandsvorsitzender, und erklärt weiter: "Wir wollen mehr sein als nur das Verkehrsunternehmen, welches seine Fahrgäste von A nach B bringt. Unser Anspruch ist es, die Menschen und die Stadt zu bewegen. Genau das spiegelt nun auch unser neuer Auftritt wieder."
Besonderes Merkmal des neuen Logos ist das sogenannte "ücon" (abgeleitet von "ÜSTRA" und "Icon"). Es erinnert an die Darstellung der Linienverläufe im Netz und visualisiert gleichzeitig Bewegung, Verbundenheit und Fortschritt. Die neue Hausschrift und der Aufbau des neuen Designs orientieren sich stark an den Anforderungen der digitalen Welt und machen das Unternehmen damit auch online präsenter. Zudem findet sich im neuen Markendesign die Farbwelt der Fahrzeuge und Anzeigetafeln an den Haltestellen wieder.
Die ÜSTRA investierte in den vergangenen Jahren bereits stark in Zukunftsthemen wie den Verkauf von Online-Tickets – auch verbundweit –, die Echtzeitangabe der Fahrtzeiten in Apps und die Ausweitung der Kommunikations- und Servicekanäle in Social Media. Zudem positioniert sich das Unternehmen zunehmend als moderne und attraktive Arbeitgeberin. "Diesen Wandel wollen wir nun auch über unsere Marke nach außen tragen", erklärt ÜSTRA Vorstand Wilhelm Lindenberg.
Die komplette Umsetzung des neuen Auftritts wird stufenweise stattfinden. Zuerst wird die neue Gestaltung auf den Onlinekanälen der ÜSTRA zu sehen sein. Die Fahrzeuge, Beschilderung der Betriebshöfe und Werbemittel werden aus Gründen der Wirtschaftlichkeit sukzessive bis Ende des Jahres umgesetzt. Entwickelt wurde das neue Design von der Firma MetaDesign aus Düsseldorf (Pressemeldung Üstra, 25.04.17).

RechteckNRW: Umbau zum Rhein-Ruhr-Express in Köln-Mülheim
Die Bauarbeiten in Köln-Mülheim für den Ausbau der Infrastruktur für den Rhein-Ruhr-Express kommen gut voran. Seit Anfang März wurden beispielsweise Oberleitungsmasten neu gegründet. Vom 28. April bis 19. Mai 2017 finden die Hauptbauarbeiten statt. Weitere Arbeiten werden direkt im Anschluss, am Wochenende vom 19. Mai, 20 Uhr, bis 22. Mai, 4 Uhr, für die neuen Oberleitungsanlagen durchgeführt. Während der Hauptarbeiten werden über zwei Kilometer Gleis ausgebaut und neu errichtet. Darüber hinaus werden vier Weichen eingebaut. Im Rahmen der Sperrung muss die Leit- und Sicherungstechnik angepasst werden. Für alle Baumaßnahmen müssen die S-Bahn-Gleise gesperrt werden. Aufgrund der Sperrung muss der S-Bahn Verkehr in dieser Zeit eingeschränkt werden.
Auf dem 2,3 Kilometer langen Abschnitt zwischen Köln-Mülheim und Köln-Stammheim wird der Abstand zwischen den S-Bahn-Gleisen vergrößert. Damit können künftig Güterzüge, die derzeit auf den Fernbahngleisen die schnellen Züge des Regional- und Fernverkehrs ausbremsen, auf das S-Bahn-Gleis verlagert werden. S-Bahn und Güterzug fahren aufgrund der Zughalte der S-Bahnen etwa die gleiche Durchschnittsgeschwindigkeit und haben deshalb keine gegenseitigen Staueffekte. Mit dieser Maßnahme wird der Güterverkehr lediglich verlagert und kein Mehrverkehr verursacht. Durch den Einbau der vier zusätzlichen Weichen wird die Flexibilität der Betriebsführung erhöht (Pressemeldung Deutsche Bahn, 25.04.17).

RechteckRheinland-Pfalz: Mit dem Blauwal zwischen Wörth/Pfalz und Strasbourg

Zug in Wörth/Rhein und Neuburg/Rhein. Fotos fe/ZSPNV Süd.

Ab dem 6. Mai 2017 bieten der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV Süd) und die französische Région Grand Est in enger Kooperation mit den beiden Verkehrsunternehmen DB Regio und SNCF umsteigefreie saisonale Wochenendzüge zwischen dem pfälzischen Wörth/Rhein und der elsässischen Metropole Strasbourg an. Die Züge werden im Rahmen des Ausflugszugprogramms des Rheinland-Pfalz-Taktes angeboten und sind samstags und sonntags für den Zeitraum jeweils zwischen dem 1. Mai und Ende Oktober vorgesehen.
"Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit den französischen Nachbarn das neue grenzüberschreitende Zugangebot auf den Weg bringen können", so Landrat Dr. Winfried Hirschberger, Vorsteher des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd. Dr. Hirschberger bedankte sich nicht nur beim Nachbaraufgabenträger, der Région Grand Est, für die gute Kooperation, sondern hebt auch die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Verkehrsunternehmen DB Regio und SNCF hervor.
Zum Einsatz kommt im Rahmen einer speziellen Vereinbarung zwischen der DB Regio und der SNCF ein Triebwagen der Baureihe X 73900 der französischen Staatsbahn. Diese Unterbauart der ´Blauwal´ (franz. ´Baleine´) genannten Fahrzeuge vom Typ Alstom Coradia A TER verfügt über eine zusätzliche Zugsicherungseinrichtung, die Fahrten auch auf deutschen Eisenbahnstrecken ermöglicht. Sie kommen schon heute im umsteigefreien Wochenendverkehr zwischen Neustadt/W und Strasbourg zum Einsatz.
Vorgesehen sind insgesamt sieben (an Sonntagen: acht) durchgehende Züge. Die Abfahrten in Wörth sind um 9:32 Uhr, 12:19 Uhr und um 16:19 Uhr. Sonntags gibt es eine weitere Abfahrt nach Strasbourg um 19:19 Uhr. Die umsteigefreien Rückfahrten ab Strasbourg starten dort um 8:23 Uhr, 10:53 Uhr, 14:53 Uhr und 17:53 Uhr. Hinzu kommt noch, ebenfalls an den Wochenenden, eine sehr attraktive Umsteigeverbindung am Abend: Bei Abfahrt in Strasbourg um 19:53 Uhr kann man in Lauterbourg direkt in den wartenden DB-Triebwagen auf Gleis 1 umsteigen und erreicht Wörth um 21:09 Uhr. Dort bestehen wiederum gute Anschlüsse nach Germersheim, Karlsruhe sowie in Richtung Landau, Neustadt/W und Kaiserslautern.
Die Fahrzeit zwischen Wörth und Strasbourg beträgt zwischen knapp 70 bis ca. 90 Minuten. Wie beim sogenannten "Strasbourg-Express" entlang der Weinstraße fahren die Direktzüge von Wörth nach Strasbourg nicht an Wochenfeiertagen in Frankreich oder Deutschland.
Um das Angebot zu ermöglichen, mussten umfangreiche Vorbereitungen getroffen werden. Neben verschiedenen bilateralen Vereinbarungen zwischen dem ZSPNV Süd und der DB Regio sowie der DB Regio und der SNCF mussten zum Beispiel die französischen Lokführer für die Fahrten auf dem deutschen Streckenabschnitt ausgebildet werden. Außerdem mussten die Fahrpläne der deutschen mit jenen der französischen Seite so abgestimmt werden, dass die durchgehenden Züge überhaupt möglich wurden.
"Wir haben gemeinsam mit den Bahnunternehmen DB Regio und SNCF die Fahrpläne so umgeplant, dass die durchgehenden Züge fahren können und ergänzende Umsteigeverbindungen geschaffen wurden. Aus unserer Sicht hervorzuheben ist, dass auch außerhalb der Ausflugszugsaison, also ab Ende Oktober bis Ende April, die genannten Fahrzeiten als Umsteigeverbindungen Bestand haben. Das ist insgesamt ein großer Schritt für die umweltfreundliche Schiene am Oberrhein und ein weiterer Mosaikstein für das Zusammenwachsen der europäischen Regionen beiderseits der Grenze. Ohne die beteiligten Mitarbeiter bei DB Regio und der SNCF wäre dieses Angebot so nicht zustande gekommen", stellt Landrat Dr. Winfried Hirschberger fest.
Schon seit 1. Dezember 2016 gibt es ein hierzu maßgeschneidertes Tarifangebot des Karlsruher Verkehrsverbundes: Nach dem Vorbild des TicketPlus Alsace des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar ist es Kunden des KVV möglich, eine preiswerte Anschlusskarte für Fahrten von Karlsruhe und anderen Bahnhöfen im KVV bis nach Strasbourg oder weiter bis zur bei Touristen beliebten Kleinstadt Obernai an der elsässischen ´route du vin´ zu kaufen. Der südlichste Endpunkt, der mit dem neuen Angebot erreicht werden kann, ist Sélestat/Schlettstadt nördlich von Colmar.
"Durch den umsteigefreien Ausflugsverkehr von Mai bis Oktober zwischen Straßburg und Wörth erfährt das Angebot auf der Schiene im Elsass und der Pfalz eine weitere Attraktivitätssteigerung. Eine tolle Ergänzung zum Tarifangebot TICKETPLUS Alsace und damit ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Kooperation aller Beteiligten", sagt Frank Klingenhöfer, Vorsitzender der Regionalleitung Mitte der DB Regio AG.
Auch ein weiteres Tarifproblem konnte gelöst werden: Bis vor wenigen Monaten konnte man keine gewöhnliche Bahnfahrkarte von Karlsruhe oder Wörth über den Grenzübergang Lauterbourg kaufen. "Nach dem der ZSPNV auf dieses Problem aufmerksam gemacht hat, wurden durch den Beauftragten für grenzüberschreitende Beziehungen der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Herrn Werner Schreiner, die bislang bestehenden Hürden beseitigt und der Kauf einer durchgehenden Fahrkarte ermöglicht. Auch abseits der am Wochenende gültigen attraktiven Verbundtarife für Fahrten zwischen Nordbaden, Pfalz und Elsass kann man nun also ganzjährig die Strecke Wörth – Strasbourg für Bahnfahrten in die elsässische Metropole nutzen", erläutert Dr. Hirschberger, die neuen Fahrtmöglichkeiten.
"Die Landesregierung Rheinland-Pfalz unterstützt die Bemühungen der Aufgabenträger und Unternehmen, grenzüberschreitend noch besser zusammenzuarbeiten, umweltfreundliche Verkehrsangebote zu schaffen und das Zusammenwachsen der Region am Oberrhein zu fördern", so Werner Schreiner, Beauftragter der Ministerpräsidentin für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und ergänzt: "Die Ziele der weiteren grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auch im Bereich des ÖPNV haben wir auch in der "Hambacher Erklärung" vom 6. April 2017 fixiert und möchten in den kommenden Jahren hier auch noch einiges umsetzen. Ich freue mich daher, Ihnen auch die Grüße von Herrn Remi Bertrand, Präsident der Region Pamina überbringen zu können, der leider wegen einer Sitzung des Oberrheinrates nicht an der Fahrt teilnehmen kann, uns aber in unseren Bemühungen nachhaltig unterstützt".
Zusatzinformationen: Die umsteigefreien Ausflugszüge fahren im Jahr 2017 samstags und sonntags bis zum 29. Oktober. Im Jahr 2018 endet die Ausflugszugsaison am Sonntag, dem 28. Oktober. Die letzten durchgehenden Züge von Wörth nach Strasbourg fuhren im Jahre 1980, die verbliebenen Personenzugfahrten auf dem deutschen Abschnitt bis Berg endeten im Sommer 1984. Im Jahre 1999 wurde die Strecke für den sonntäglichen Ausflugsverkehr reaktiviert ("Bienwald-Express"), im Jahre 2002 wurde die Strecke Wörth – Lauterbourg mit den Zwischenstationen Berg, Neuburg, Hagenbach und Maximiliansau-Im Rüsten in den Rheinland-Pfalz-Takt integriert (Pressemeldung Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd, 25.04.17).

RechteckSachsen: Mehr Fahrgäste mit VVO-Tickets in IC und ICE
Zwischen Riesa und Dresden können Pendler mit VVO-Tickets seit November 2014 neben dem Regional-Express RE 50 ebenfalls die IC- und ICE-Züge nutzen. "Die aktuellen Zahlen zeigen uns, dass dieses Angebot immer besser genutzt wird", sagt Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO). "Im vergangenen Jahr zählte die DB AG rund 91.000 Fahrgäste mit VVO-Tickets zwischen beiden Städten."
Die Möglichkeit, den Fernverkehr zu nutzen, haben Fahrgäste, die mit VVO-Jahreskarten, Monats- und Abo-Monatskarten, 9-Uhr-Monats- und 9-Uhr-Abo-Monatskarten sowie Wochenkarten zwischen Riesa und Dresden unterwegs sind. Damit stehen den Pendlern zwischen den Städten neben 19 täglichen Abfahrten mit dem Regionalexpress bis zu 17 Züge des Fernverkehrs zur Verfügung. "Insbesondere im Berufsverkehr konnten wir Umsteiger gewinnen", betont Burkhard Ehlen. "Die meisten Pendler nutzen die Züge an Werktagen, so sind während der Schulzeit bis zu 400 Fahrgäste täglich unterwegs. In den Ferien sind es rund 260 Fahrgäste." Die Pendler profitieren von der kurzen Fahrzeit von rund 30 Minuten und fahren häufig mit Stadtbussen weiter.
"Das Engagement des VVO sichert auch den Halt der Fernverkehrszüge in unserer Stadt", erläutert Riesas Oberbürgermeister Marco Müller. "Wenn mehr Fahrgäste in Riesa ein- und aussteigen, erhalten wir auch künftig die direkten IC- und ICE-Verbindungen nach Köln, Frankfurt/Main, Hannover oder Wiesbaden." Für die Anerkennung der VVO-Tickets in den ICE- und IC-Zügen zahlt der Verkehrsverbund einen Ausgleich an die DB AG. Die im VVO mögliche Mitnahme von Fahrrädern ist allerdings nur im IC und mit einer kostenpflichtigen Fernverkehrs-Fahrradkarte mit Reservierung möglich (Pressemeldung VVO, 25.04.17).

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LOK Report

Museum, Veranstaltungen, Sonderfahrten, Kultur

RechteckDeutsche Bahn: Internationaler "Tag der Logistik" am 27. April
Wer steht bereit, damit ein Flugzeugersatzteil in Stundenfrist vor Ort ist? Wer tüftelt den Transportweg für Blumenimporte so aus, dass die Rosen erst blühen, wenn Sie bei uns im Laden stehen? Oder Stichwort Onlinehandel: Wer steht bereit, damit die garantierte Lieferung am selben Tag wirklich ankommt? Die Herausforderungen der Logistik sind grenzenlos. Genauso vielfältig sind Berufsangebote bei DB Schenker.
Am "Tag der Logistik" am 27. April 2017 öffnet DB Schenker bundesweit an 13 Standorten seine Türen für die Öffentlichkeit. Über 1.000 Schüler und Studenten haben Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit der drittgrößten Branche in Deutschland kennenzulernen und sich über berufliche Chancen bei DB Schenker zu informieren.
"Digitalisierung und Vernetzung sind aus der Logistik nicht mehr wegzudenken. Der digitale Umbruch wird die Branche und ihre Jobs anspruchsvoller aber auch attraktiver machen. Wer sich heute für einen Karriere in der Logistik entscheidet, blickt einer spannenden Zukunft entgegen", so Jochen Thewes, Vorstandschef von DB Schenker.
Das Veranstaltungsprogramm ermöglicht einen ersten Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche bei DB Schenker. Logistikexperten berichten aus ihrem Arbeitsalltag, informieren über Ausbildungsmöglichkeiten und geben wertvolle Tipps für den Berufseinstieg. Damit sich die Teilnehmer ein Bild aus erster Hand machen können, stellen DB Schenker-Auszubildende ihren Berufsalltag vor. Spannende Betriebsbesichtigungen und Logistik-Spiele runden das Programm an bundesweit 13 Standorten ab, beispielsweise in Bielefeld, Emden, Essen, Kassel, Köln, Mannheim, Wuppertal, Leipzig, Hannover, Nürnberg, Erfurt und Augsburg.
Im europäischen Ausland bietet DB Schenker ebenfalls Events an. Allein in Frankreich öffnet DB Schenker an 18 Standorten seine Türen für den interessierten Nachwuchs. Weitere Standorte in Belgien, Österreich und Ungarn beteiligen sich am Aktionstag (Pressemeldung Deutsche Bahn, 25.04.17).

RechteckEine DB-50 im Süden von Baden-Württemberg




Vom 8. bis zum 10. April fuhr die 052 988-3, die einzige betriebsfähige Altbau-50 der Deutschen Bundesbahn, mit einem Personenzug auf verschiedenen Strecken im südlichen Teil Baden-Württembergs. Udo Steinwasser und Hans-Ulrich John hatten sehr viel Zeit in der Vorbereitung dieser Fahrt gesteckt und das hat sich ausgezahlt. Die Aktion, die bei herrlichem Wetter statt fand, war ein großer Erfolg.
Am ersten Tag ging es von Tübingen über Hechingen und Balingen nach Storzingen, am zweiten Tag wurde über Aulendorf und Leutkirch nach Ravensburg weitergefahren und zum Schluss wurde durch das Donautal Tuttlingen erreicht.
Weil die Südbahn zwischen Friedrichshafen nach Ulm elektrifiziert wird, war es mit höchster Wahrscheinlichkeit die letzte Gelegenheit da eine originale DB-50 zu erleben.
Mit 3159 gelieferten Exemplaren, davon 3146 für die Deutsche Reichsbahn, war die Baureihe 50 die meistgebaute Einheitslok. Die aus der BR 50 abgeleitete Kriegslok Baureihe 52 kommt zwar auf mehr als die doppelte Stückzahl, war aber eindeutig keine Einheitslok, da für sie andere Beschaffungs- und Einsatzbedingungen vorgegeben waren. Technisch (und optisch) ist der Übergang zwischen den beiden Baureihen allerdings fließend und die Maschinen der letzten Bauserien BR 50 sahen auch schon fast wie 52er aus. In mehreren Stufen wurde die Konstruktion immer weiter vereinfacht und die Loks der letzten Lieferlose wurden auch offiziell als "Übergangs-Kriegslokomotiven" (ÜK) bezeichnet. Die Loks wurden hauptsächlich für den Güterzugdienst verwendet, aber auch vielfach für Personenzüge.
Zur DB kamen nach Kriegsende 2489 Lokomotiven und bei der Einführung der neuen Nummern zum 01.01.68 enthielt der amtliche Umzeichnungsplan immerhin noch 1444 Maschinen. Bei diesen Stückzahlen, der Liefergeschichte und angesichts der Tatsache, dass die DB zahlreiche noch brauchbare Bauteile der frühzeitig aus dem Verkehr gezogenen BR 52 in den Loks der BR 50 weiter verwendete, ist es nicht verwunderlich, dass die BR 50 in zahlreichen Varianten daher kam - so vielen, dass man leicht den Eindruck bekommen konnte, keine Lok gliche einer anderen, was de facto natürlich nicht stimmte.
Die 50 2988 (052 988-3 seit 1968) wurde in 1942 von der Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf (WLF) mit Fabriknummer 9575 hergestellt. Als Übergangskriegslokomotive gebaut, wurde die 50 2988 als "entfeinerte" Version auf die Schienen gestellt. Ohne Windleitbleche, mit nur einem Seitenfenster, der Kessel in eindomiger Ausführung mit Blechsandkasten, aber trotzdem mit Barrenrahmen und Einheitstender war die 50 2988 noch näher an der Baureihe 50 als an der zu diesem Zeitpunkt anlaufenden Produktion der Baureihe 52.
Nachdem sie am 29. Mai 1976 noch einen Güterzug von Crailsheim nach Lauda befördert hatte, wurde die Lok am 23. Juni in Crailsheim ausgemustert. Noch im selben Jahr wurde von dem schweizerischen Verein "EUROVAPOR" gekauft und später auf der Oensingen-Balsthal-Bahn eingesetzt.
Weil man auf der Wutachtalbahn eine kräftigere Lok benötigte, wurde die 50 2988 am 9. November 1984 nach Fützen überführt. Es folgte eine große Revision, die erst Ende Oktober 1986 erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Im Frühjahr 1997 ging die Lok in das Eigentum des Vereins Wutachtalbahn e.V. über. Sie gehört jetzt zu den Dampflokfreunden Schwarzwald-Baar e.V. (Ad van Sten, 25.04.17).

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Tanago

Mit der Kamera notiert

RechteckBerlin

Vor einiger Zeit hat die Stadler Pankow GmbH, ihre In Betriebnahme von Fahrzeugen vom RLCW Wustermark in den Hafen Velten (Mark) verlegt. Die Anschlüsse der Industriebahn Velten (Mark) werden seit Jahren nicht mehr bedient, so das die Stadler Pankow GmbH in Ruhe die Inbetriebnahme der Fahrzeuge dort erledigen kann. Für den Verschub, sind die beiden V 60 D von L&W im Einsatz. Für Stuttgart wurden im Laufe der Jahre 195 DT 8 bestellt, die letzten DT 8.14 werden derzeit ausgeliefert und bekommen die Nummern 3541/3542 bis 3579/3580 (Thomas Splittgerber, 25.04.17).

RechteckPlauen

118 770-7 holte am 19.04.17 einen Schrottzug in Plauen/V. bei einem Schrotthändler ab. Hier ist der Zug in Plauen West zu sehen (Alexander Hertel, 25.04.17).

RechteckRailjet-Sandwich


Sonntagmittag 23. April erhielt der ca. 30 Minuten verspätete RJ 865 Bregenz - Wien Hbf in Innsbruck zusätzlich die verkehrsrote 1116.183-5 vor den Steuerwagen gespannt. Dem Vernehmen nach lieferte das eigentliche Zugtfz 1116.160-3 vom Zugschluss wiederholt unmotivierte Überhitzungsmeldungen und schaltete dann ab. Die Vorspannbeigabe dauerte mitsamt Bremsprobe gleich lange wie der Planaufenthalt, die eigenwillige Planlokomotive blieb weiter am Zug (GK, 25.04.17).

RechteckTrasse der Straßenbahn von Strasbourg nach Kehl



Am 29. April 2017 wird die grenzüberschreitende Straßenbahnstrecke von Strasbourg nach Kehl-Bahnhof eröffnet. Während einer Busfahrt konnte ich am 4. April einige Fotos dieser Verlängerung der Strasbourger Tramlinie D machen.
Obere Zeile: Die Fotoserie beginnt auf der deutschen Seite westlich der vorläufigen Endstelle Kehl-Bhf Blick Richtung Strasbg/Frankreich. Links die neue Trambrücke, zu der die Tramgleise und der neue Verbindungsweg vom Kehler Bahnhofsplatz zum Strasbourger Rheinhafenviertel für Radfahrer und Fußgänger führen. Rechts sieht man die neue grenzüberschreitende Eisenbahnbrücke. Man sieht, dass beide Tramgleise auf der südlichen Brückenhälfte laufen.  Die nördliche Brückenhälfte trägt den Weg für Fußgänger und Radfahrer.
Mittlere Zeile: Das Hafenbecken Vauban wird mit einer schönen Bogenbrücke überwunden. Hinter der Station 'Port-du-Rhin' verlässt die Tramstrecke das Rheinhafenviertel, unterquert die Eisenbahngleise westwärts. Westwärts geht es durch freie Flächen für einen neuen Stadtteil.
Untere Zeile: Zur Zeit endet die Tramlinie D noch an der Station Aristide Briand (im Hintergrund, aufgenommen von der Route du Rhin). Von dort führen die Gleise weiter zur neuen Trambrücke Vauban (im Hintergrund), weiter über den Rhein nach Kehl (Franz A. Roski, 25.04.17).

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Europa

RechteckItalien: FS Italiane 2016 mit 66% mehr Nettogewinn

Die italienische Staatsbahn-Gruppe FS Italiane hat am 21.04.17 ihre Bilanz für das Jahr 2016 vorgelegt. Der Nettogewinn belief sich zum 31.12.2016 auf 772 Mio. Euro (+66,4%) und das EBITDA auf 2,3 Mrd. EUR (+16,1%). Die Ergebnisse stehen im Einklang mit den strategischen Zielen. Der Verwaltungsrat hat eine Dividende in Höhe von 300 Mio. Euro für den Anteilseigner, das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, vorgeschlagen.
Der operative Konzernumsatz erhöhte sich auf 8,93 Mrd. Euro (+4%). Die Umsatzerlöse aus Transportdienstleistungen erreichten dabei 6,38 Mrd. Euro. Die Betriebskosten blieben in etwa auf dem Niveau von 2015 (+0,4%).
Die Anzahl der Frecciarossa 1000 erhöhte sich durch weitere 23 neue Züge auf 41 am Ende 2016, so dass frei werdende ETR 500 für zusätzliche Verbindungen zwischen Rom und Mailand (94 Frecciarossa-Verbindungen), nach Venedig und zwischen Mailand und Taranto eingerichtet werden konnten.
Der italienischen FS-Gruppe liegt in der Profitabilität bezüglich der EBITDA-Marge (25,7%) und der EBIT-Marge (10%) an der Spitze der europäischen Eisenbahnunternehmen vor der SNCF (EBITDA-Marge 12,8%, EBIT-Marge 6,6 %) und der Deutschen Bahn (EBITDA-Marge 10,3%, EBIT-Marge 3,4%). (WKZ, Quelle FS Italiane, 25.04.17).

RechteckSchweden: Stadler liefert 22 elektrische Triebzüge nach Stockholm

Stadler hat sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt und baut für Stockholm Transport (SL) 22 massgeschneiderte elektrische Triebzüge. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf circa 232 Millionen Schweizer Franken. Die EMU (Electrical Multiple Units) werden auf der Strecke Roslagsbanan eingesetzt und verbinden Stockholm mit Bezirken im Norden und Osten der schwedischen Hauptstadt. Die Spurweite von 891 mm ist weltweit einzigartig. Die Notwendigkeit einer Spezialanfertigung kommt Stadler entgegen: Der Schweizerische Schienenfahrzeughersteller ist mit dem Tailor-Made-Bereich gross geworden und generiert damit nach wie vor zwischen 12 und 15 Prozent seines gruppenweiten Umsatzes.
Der Zuschlag für den Vertrag über 22 EMU mit der Bezeichnung X15p ist am 23. August 2016 erfolgt. Heute ist die Rekursfrist abgelaufen. Damit steht fest, dass Stadler erneut Züge nach Schweden liefern kann. "Wir freuen uns sehr über diesen Auftrag aus Stockholm. Mit den massgeschneiderten Fahrzeugen können wir einmal mehr unsere grosse Flexibilität und Kundennähe unter Beweis stellen", sagt Peter Spuhler, Eigentümer und Group CEO von Stadler.
Die 22 elektrischen Triebzüge werden auf der 65 Kilometer langen Strecke Roslagsbanan eingesetzt. Die Züge sind für eine Geschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt. Sie können 300 Passagiere aufnehmen, 150 bieten sie einen Sitzplatz. Die Züge sind so konstruiert, dass sie Passagieren mit eingeschränkter Mobilität den Zugang erleichtern. Ausserdem bieten sie mehr Platz für Kinderwagen und Fahrräder. Die Züge werden 2020 geliefert und sollen ein Jahr später in Betrieb gehen. Der Vertrag mit SL enthält eine Option für 45 weitere Fahrzeuge.
Die Spurweite von Roslagsbanan von 891 mm ist weltweit einzigartig und bedingt deshalb eine Spezialkonstruktion. Solche Massanfertigungen sind eine Stärke von Stadler. Das Unternehmen zeichnet sich durch hohe Flexibilität und die Bereitschaft aus, auf spezielle Kundenwünsche einzugehen. Dadurch grenzt sich das Unternehmen massgeblich von den Wettbewerbern ab.
Eine weitere Besonderheit der Züge für SL ist deren Wintertauglichkeit. Die Züge sind speziell darauf ausgelegt, harschen klimatischen Bedingungen standzuhalten. Die Wetterfestigkeit seiner Fahrzeuge konnte Stadler insbesondere bereits in Norwegen, Finnland, Estland, Russland und Weissrussland - wo zum Teil extreme winterliche Verhältnisse herrschen - unter Beweis stellen. Zur ausgeprägten Winterfestigkeit tragen unter anderem die geschlossenen Maschinenräume, doppelwandigen Wagenübergänge und die gute Isolation bei. Fussbodenheizung und Warmluftvorhänge bei den Eingangstüren führen zu einem hohen Innenraumkomfort auch bei kalten Temperaturen. Dank der Wagenkästen in Aluminium-Leichtbauweise können die Züge schneller beschleunigen, wodurch der Energieverbrauch und die Betriebskosten beträchtlich sinken.
Mit dem erneuten Auftrag aus Schweden kann Stadler seine Position in diesem Markt stärken. Bereits im Juni 2015 erhielt Stadler von der Schwedischen Bahngesellschaft Mälab einen Auftrag für 33 Doppelstocktriebzüge. Diese werden in der Region des Mälarsees, westlich von Stockholm verkehren (Pressemeldung Stadler, 25.04.17).

RechteckSchweden: Trafikverket will Elchunfälle verhindern

Im Jahr 2010 gab es 2000 Kollisionen von der Eisenbahn mit Elchen. Neben dem Leid der Tiere gab es Verkehrsverzögerungen und hohe Kosten für Reparaturen und dem Umgang mit Kadavern. Die schwedische Verkehrsverwaltung Trafikverket untersuchte deshalb mit Hilfe von Wissenschaftlern der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften SLU, des Beratungsunternehmens EnviroPlanning und der Staatsbahn SJ die Tierkollisionen auf der Schiene und entwickelte Vorschläge für entsprechende Maßnahmen zur Verhinderung dieser.
Der Vorschlag umfasst den Bau von Wildtierzäunen entlang der fünf am stärksten betroffenen Bahnstrecken mit etwa 22-24 Prüfstationen. Das Ziel ist, Unfälle auf den ausgewählten Strecken um etwa 80 Prozent zu reduzieren:
• Näverkärret-Cramps
• Enköping-Grillby
• Högsjö-Kilsmo
• Laxa-Finnerödja-Gårdsjö
• Velanda-Prässebo (WKZ, Quelle Trafikverket, 25.04.17).

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